Wernigerode. Die Freunde des runden Leders in der bunten Stadt am Harz haben jetzt eine Gelegenheit mehr, ihrem Hobby zu frönen.

Im Sportkomplex am Kohlgarten kann heute um 13 Uhr offiziell ein Minispielfeld übergeben werden. Wernigerodes Kulturamtsleiterin Rita Ahrens kündigte dafür im Gespräch mit der Harzer Volksstimme u. a. die ehemalige dänische Fußball-Nationalspielerin Britta Carlson als Ehrengast an.

Der 13 mal 20 Meter große Kunstrasenplatz gehört zu jenen 1000 in der gesamten Bundesrepublik, die der Deutsche Fußball-Bund ( DFB ) nach der Fußball-Weltmeisterschaft

2008 aus deren Gewinn für den Freizeit- und Breitensport spendiert hatte. Wernigerode hatte sich neben mehr als 5000 anderen Städten und Gemeinden dafür beworben und im Frühjahr 2008 den Zuschlag erhalten.

Zur Eröffnung werden laut Rita Ahrens vier Teams ab 13. 15 Uhr ein Mini-Turnier bestreiten. Drei der Mannschaften sind aus der Stadtfeld-Ganztagsgrundschule, eines bilden Kicker der F-Jugend des FC Germania. Von 13. 30 bis 14 Uhr gibt Britta Carlson, die Patin der Aktion ist, Autogramme im Foyer der benachbarten Turnhalle.

Mini-Turnier mit vier Mannschaften

Zwischen 13. 45 und 14. 30 Uhr findet in der " Sportlerklause " eine Gesprächsrunde zum Projekt " Schule - Sport - Verein " statt. Sie wird von Dr. Wolf-Dieter Gemkow, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Schule / Sport und Verein beim Landessportbund und Mitglied der Landesarbeitsgruppe Breitensport und Soziales, moderiert.

Der DFB hat eigenen Angaben nach insgesamt 25 Millionen Euro in die Minispielfelder investiert. Die Amtsleiterin : " Wir als Stadt haben etwa 12 000 bis 13 000 Euro dazugegeben. " Dieses Geld wurde für die Herrichtung des Untergrundes eingesetzt.

Geöffnet sein wird die Anlage auch an Sonn- und Feiertagen. Allerdings soll dort zwischen 13 und 15 Uhr jeweils Ruhe einkehren. Zur Betreuung und Pflege des Areals wurde über die Kommunale Beschäftigungsagentur Wernigerode aus dem Programm Kommunal-Kombi ein Beschäftigter für drei Jahre eingestellt.

Rita Ahrens erläuterte zudem, warum das Spielfeld gleich von zwei hohen Zäunen umgrenzt wird. Es habe deshalb bereits etliche Anfragen gegeben. Der eine ist zum Fangen der Bälle und gesetzlich vorgeschrieben. Der andere wurde wegen der Nähe zur Halberstädter Straße errichtet. Die Amtschefn : " Der Platz ist dort angelegt worden, weil da bereits die Drainage drin war. Außerdem befndet er sich im Sportkomplex. "