• 26. Oktober 2014



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Mieterverein zieht erfolgreiche Bilanz für 2010


Zahl der Beratungen und Mitglieder steigt weiter

14.11.2011 05:37 Uhr |


Von Ingmar Mehlhose


Energieberater Jens Schreiber von den Stadtwerken Wernigerode.

Energieberater Jens Schreiber von den Stadtwerken Wernigerode. | Foto: Ingmar Mehlhose Energieberater Jens Schreiber von den Stadtwerken Wernigerode. | Foto: Ingmar Mehlhose

Der Mieterverein Wernigerode und Umgebung hat am Sonnabend eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2010 gezogen. Die Finanzen sind geordnet und die Zahl der Mitglieder steigt.

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Wernigerode l Rechtsberatung bleibt der Hauptschwerpunkt für den Mieterverein Wernigerode und Umgebung. Dies erklärte Marion Heim-Garreis als Vorsitzende in ihrem Rechenschaftsbericht für das Geschäftsjahr 2010 am Sonnabend im Luthersaal der Johannisgemeinde. Waren 2009 insgesamt 788 Anliegen beschieden worden, so mussten in den zwölf Folgemonaten 1558 Probleme bearbeitet werden (755 in Wernigerode, 303 in Quedlinburg). Per 2. November 2011 wurden 1002 Beratungen registriert.

Fast die Hälfte aller Kontakte gibt es wegen Betriebskostenabrechnungen. Dahinter rangieren Wohnungsmängel, hier speziell Schäden durch Feuchtigkeit und Schimmel, sowie Fragen zu Schönheitsreparaturen, Mietkautionen und Kündigungen wegen Zahlungsverzugs beziehungsweise pflichtwidrigen Verhaltens.

Wie die Vereinschefin bilanzierte, konnte sie in einem Fall sogar einen fast aussichtslosen Räumungsrechtsstreit gegen einen Mieter (72) abwenden. Demnach war die Kommunale Beschäftigungsagentur vom Sozialgericht veranlasst worden, die Rückstände in Form eines Darlehens auszugleichen. In einem anderen Streit wurde eine Vermieterin vom Gericht verurteilt, die kompletten Umzugskosten zu erstatten. Die Frau hatte eine Kündigung wegen Eigenbedarfs vorgetäuscht.

Laut Marion Heim-Garreis konnte durch eine strikte Einhaltung des Haushaltsplanes und des äußerst sparsamen Umgangs mit den Finanzen der Verein weiter stabilisiert werden. Nur so wurde es auch möglich, die Büroräume zu renovieren und die aus DDR-Zeiten stammende Küche zu ersetzen.

Die Vorsitzende: "Leider haben wir im Berichtszeitraum erneut eine schlechte Zahlungsmoral einiger Mitglieder zu verzeichnen." Deshalb wurden 2010 insgesamt 16 Schuldner ausgeschlossen. Die Abgänge wegen Austritts und Todes lagen bei 121. Demgegenüber konnten 151 Neuaufnahmen verzeichnet werden. Mit Stand 31. Dezember 2010 hatte der Mieterverein 996 Mitglieder, aktuell sind es 1001.

Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einmütig durch die 51 anwesenden Stimmberechtigten. Eine Aussprache wurde nicht gewünscht.

Die Grüße und den Dank des Landesvorstandes überbrachte dessen Schriftführer Prof. Dr. Peter Kaufmann aus Bernburg. Jens Schreiber, Energieberater der Stadtwerke Wernigerode, hielt abschließend ein Referat über Möglichkeiten, im Haushalt Betriebskosten einzusparen.



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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2011-11-14 05:37:23
Letzte Änderung am 2011-11-14 05:37:23

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von einLeser123 am 25.10.2014, 20:36 Uhr

Das große Interesse und die große Freude der Magdeburger zeigt, wie sehr präsent diese Ecke in der Stadt und wie wichtig eine Neugestaltung der Gebäudesituation dort ist. Die SMW haben hier nicht nur eine große Chance aber auch eine große Verantwortung übernommen. Auf keinen Fall darf es hier einen zweiten Marietta-Block kommen, d.h. eine billige und lieblose Notlösung. Kaum ein anderer Ort wird so sehr als zentraler Mittelpunkt der Stadt empfunden wie die Kreuzung Breiter Weg und E.-Reuter-Allee. Dieser urbane Mittelpunkt muss sich auch in der Neubebauung widerspiegeln und verlangt nach einem hohen Gebäude mit einer anspruchsvollen und wertigen Fassade. Vor allem die Gebäudeecke zum Breiten Weg muss sich an den Wohntürmen der Stalinbauten Stadt Prag und Weinarkade orientieren und daher mindesten 9- oder 10-geschossig werden.

von BastiWilke am 25.10.2014, 19:11 Uhr

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