
Die vorweihnachtliche Veranstaltungsreihe "Lebendiger Adventskalender" hat sich im fünften Jahr zu einer Institution in der Adventszeit gemausert. Gestern wurden die Gewinnspielsieger in Wernigerode ermittelt.
Wernigerode l Hinter 24 Türchen im Lebendigen Adventskalender haben sich in der Vorweihnachtszeit besondere Veranstaltungsangebote "versteckt". Organisiert von der Wernigerode Tourismus GmbH und verschiedensten Unternehmen vom Museum bis zum Hotel mauserte sich das Freizeitangebot im fünften Jahr zu einer Institution. Sowohl Wernigeröder als auch Touristen nutzten die Gelegenheit, sich in Betrieben umzusehen, die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu entdecken und sich mit Speis' und Trank auf die Feiertage einzustimmen. Wie bereits in den vergangenen Jahren lockte ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen. Gestern losten die beteiligten Unternehmer die Preisträger aus.
"Die Idee hinter dem Adventskalender war, den Besuchern und Wernigerödern neue Freizeitmöglichkeiten anzubieten und damit zu zeigen, dass sich der Advents-trubel nicht nur auf Markt- und Nicolaiplatz sowie die Breite Straße beschränkt", erinnerte Kerstin Nagy vom Hotel "Am Anger" an die Ursprünge. Sie gehörte 2007 zu den Initiatoren der Veranstaltungsreihe.
Für die folgenden Ausgaben wünscht sich Kerstin Nagy, "neue Angebote zu etablieren und die alten aufzupeppen". Schließlich dürfe der Adventskalender nicht zu einer "08/15-Veranstaltung verkommen". Für die kommende Saison brauche es pro Tag "mindestens eine Superaktion".
"Sie sehen: Unser Konzept kommt an."
Corinna Filipski, Marketing-Leiterin der Wernigerode Tourismus GmbH
Corinna Filipski, Marketing-Leiterin der Tourismus GmbH, zeigte anhand von Zahlen und Resonanzen der diesjährigen Gastgeber auf, dass die Angebotsreihe bereits auf einem guten Weg sei: "Wir haben überwiegend positive Rückmeldungen erhalten." Dauerbrenner seien nach wie vor Kinderangebote. Zwar haben sich 2011 mit 24Unternehmen zehn weniger als 2010 beteiligt, "trotzdem haben wir zwei Veranstaltungen mehr anbieten können".
Um für die kommende Ausgabe gerüstet zu sein und den Wünschen von Kerstin Nagy nach mehr Attraktivität nachzukommen, empfiehlt Madeleine Aulich vom Wernigeröder Luftfahrt- und Technikmuseum am Gießerweg einen runden Tisch zum gegenseitigen Ideenaustausch. "Der Kalender ist toll. Aber er könnte noch bunter und größer werden", so die Museumsbetreiberin. Den runden Tisch könnten auch Unternehmer besuchen, die sich zwar gern beteiligen würden, aber bislang keine passende Idee hatten. "Alle Anbieter können so ihre Projekte vorstellen und sich Ratschläge einholen", so Madeleine Aulich weiter. Interessierte können sich bei Corinna Filipski im Büro der Wernigerode Tourismus GmbH (Tourist-Information am Marktplatz), unter Telefon (03943)5537824 oder per E-Mail an c.filipski@wernigerode- tourismus.de melden.
Bevor die Unternehmer gestern bereits erste Ideen über mögliche Erweiterungen des Angebotsspektrums austauschten, zogen sie aus allen 280 Gewinnspielteilnehmer die Preisträger. "Beteiligt hatten sich im Übrigen neben 106 Besuchern aus Wernigerode und Umgebung auch 149 Gäste aus allen Ecken Deutschlands von Bremen bis Gieboldehausen sowie drei Touristen aus Großbritannien und ein Österreicher. "Sie sehen, unser Konzept kommt an", sagte Corinna Filipski angesichts dieser Fakten. Alle Gewinner aus der Umgebung finden Sie im Infokasten.
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Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.