Danstedt (jni/mlu). Eine Premiere gab es für den Nordharzer Gemeindewehrleiter Andreas Lumme vor wenigen Tagen. Erstmals nahm er an der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Danstedt teil. Die Wehr gehört seit 1. Januar 2010 zum Verbund der Nordharzer Brandschützer, ist aber - wie der Ort selbst - eine der kleinsten. Dreimal wurden die Kameraden um Ortswehrleiter Dennis Grabach im Vorjahr zu Einsätzen alarmiert. Das war wenig, aber abwechslungsreich. Der Brand eines Rasenmähers, eine Ölspur und Hilfe beim Türöffnen für den Rettungsdienst waren zu meistern.

Alle Einsätze wurden erfolgreich bewältigt. Es war also ein eher ruhiges Jahr. Dass die 20-köpfige aktive Danstedter Truppe aber auch bei größeren Einsätzen ihren Mann steht, bewiesen sie 2008, als sie u. a. bei Großbränden im benachbarten Heudeber eingesetzt wurde.

Die 20 Brandschützer sind übrigens alles Männer, Frauen fanden bislang noch nicht den Weg in die Riege der Aktiven. Und wenn es im Ort nichts zum Retten oder zum Löschen gab, dann machte sich die Wehr auf andere Weise nützlich. Sie richtete das Maifeuer aus, beteiligte sich am Umzug zur 925-Jahr-Feier der Gemeinde und will die in jüngster Zeit etwas "eingeschlafenen" Kontakt zur Partnerwehr aus Mönchevahlberg bei Wolfenbüttel neu beleben.

In seinen Grußworten sprach Bürgermeister Armin Lidke die Veränderungen für die ehemalige Gemeinde Danstedt und auch die Feuerwehr an. Seit dem 1. Januar 2010 gehöre man zur Gemeinde Nordharz und erhoffe sich dadurch Verbesserungen - auch für die Feuerwehr. Gemeindewehrleiter Andreas Lumme sagte den Kameraden bei den nächsten Aufgaben seine Unterstützung zu und versprach ein kameradschaftliches Miteinander. Auch für die Belange der Danstedter Brandschützer will er sich als Abgeordneter im Gemeinderat und als Gemeindewehrleiter einsetzen – so Lumme.

Zum Abschluss der Beratung wurde Roland Thomas für 30-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt.