Nach 38 Jahren enger Kontakte im Sport bauen die Stadt Blankenburg und der polnische Landkreis Ostrzeszow ihre Beziehungen aus. Am Sonnabend wurde ein Partnerschaftsvertrag unterzeichnet.

Blankenburg. "Mein Herz sagt mir, dass sich unsere Kontakte gut weiterentwickeln, damit wir uns noch näher sind", sagte am Sonnabend Lech Janicki, Landrat des polnischen Landkreises Ostrzeszow, und setzte seine Unterschrift unter einen Partnerschaftsvertrag mit der Stadt Blankenburg. Er freue sich, dass damit eine 38 Jahre währende Sportfreundschaft zwischen der Harzstadt und der westpolnischen Region erweitert wird. "Wir haben viele Zukunftspläne für die Zusammenarbeit schon für die nächste Zeit. Denn die Blankenburger haben bei den Einwohnern von Ostrzeszow große Sympathien gewonnen", so Janicki, der alle Blütenstädter herzlich in seinen Landkreis einlud.

Bürgermeister Hanns-Michael Noll verwies bei der Vertragsunterzeichnung darauf, dass damit auch die europäische Integration gefestigt werde. Die Stadt werde die Kontakte und Zusammenarbeit von Institutionen, Vereinen und Schulen fördern, aber auch den Erfahrungsaustausch zwischen interessierten Unternehmen. Er selbst sei zweimal Gast in Ostrzeszow gewesen und habe in sehr angenehmer Atmosphäre sympathische Menschen und die Schönheiten der Region kennengelernt.

Janicki bedankte sich auch für die Beileidsbekundung, die ihm Noll nach dem Flugzeugunglück von Smolensk im April übersandt hatte, bei dem der polnische Staatspräsident, dessen Gattin und weitere Regierungsmitglieder ums Leben gekommen waren: "Ich habe ihren Brief bekommen. So machen das echte Freunde."