Die Waldbühne Altenbrak soll ein Kulturmagnet für die Region werden. Dafür wurde und wird viel Geld investiert und schon viel erreicht. Nun soll ein weiteres Gebäude neu aufgebaut werden. Dienstag war Bauberatung vor Ort.

Altenbrak. "Die Waldbühne hat ihren Charme, manches lässt sich hier besser spielen als im Bergtheater Thale und umgekehrt, aber der Platz muss bespielbar bleiben."

Mit diesen Worte warb Hans-Peter Bergmann, Geschäftsführer der auch für die Waldbühne verantwortlichen Hexentanzplatz Thale GmbH, für die Fortsetzung der Sanierung der Naturbühne. Einige Gebäude und Einrichtungen wie Beleuchtungstürme und Requisite wurden schon modernisiert, andere lassen zu wünschen übrig. So können und wollen die Schauspieler sich nicht mehr in dem alten, übelriechenden Barackenbau umziehen und schminken. Gute Arbeitsbedingungen sähen anders aus, meinten Bergmann und Altenbraks Ortschaftschef Ralf Trute bei der Begehung vor Ort. "Muss es so ein massives teures Haus sein?" fragte Eckhardt Marx vom Amt für Flurneuordnung und Forsten (ALFF) wegen der Bezuschussung aus dem Steuersäckel und wegen der relativ wenigen Vorstellungen auf der Waldbühne. Um die zehn sind es pro Jahr. Es müssen und sollen mehr werden, versicherte Hans-Peter Bergmann. Daran werde in Thale und Altenbrak schon gearbeitet, so Ralf Trute.

Gedacht werde auch an Veranstaltungen mit den Gastronomen im Ort, die dann mehr Busse voller Gäste empfangen können. Das sei lebenswichtig für den Tourismus in der Region und im Ort – aber eben nur mit guten Bedingungen und diesem massiven Neubau für die Theaterleute zu erreichen, so Trute und Bergmann. Dafür seien die 244 000 Euro, die das neue Schmink- und Umkleidehaus kosten soll, gut angelegt.

Die Prüfung laufe, hieß es gestern im ALFF, die Finanzierung gelte aber als sicher. Gehe alles weiter gut, kann ab Frühjahr 2011 gebaut werden.

 

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