Wendefurth (bfa). Mit der festlichen Übergabe eines silbernen Steigerhammers ehrte der Bergverein zu Hüttenrode gestern das Team der Wasserkraft-Tochterfirma des Talsperrenbetriebs (TSW).

Der Hammer sei Zeichen bergmännischer Würde, erläuterte Vereinschef Andreas Pawel bei der Übergabe an Michael Strobel, den TSW-Geschäftsführer, sowie an Aufsichtsratschef Burkhard Henning und Prokurist Udo Leier. Der Bergverein verdiene Unterstützung, sagte Henning. Michael Strobel verwies auf das viele Jahrhunderte zurückreichende gemeinsame Wirken von Wasserexperten und Bergbaufachleuten. Einer brauchte den anderen. Strobel informierte, dass zurzeit mit Nachdruck am Einbau der Turbine in die Talsperre bei Mandelholz gearbeitet werde. Im September soll sie ans Netz gehen.

Der jährlich vom Bergverein Hüttenrode vergebene silberne Steigerhammer ging diesmal an die Wasserkraftler, weil sie die Arbeit des Vereins bei der Pflege der Harzer Bergbautradition schon seit langem unterstützen. Wie zum Beweis dafür wurde just gestern ein Scheck über 500 Euro an den Verein überreicht, wofür die Abordnung der Bergleute in ihren braunschweigischen Uniformen mit einem herzlichen "Glück auf!" dankte. Mit solchen Spenden konnte gerade das Buch "1000 Jahre Bergbau im Revier Hüttenrode" fertiggestellt werden. Es gibt auf 240 Seiten Einblicke in die reiche Harzer Bergbautradition, speziell zur Grube Braune Sumpf. Am Bergmannstag, 4. Juli, soll es erstmals zu haben sein, so Pawel. Und ein zweites Buch sei auch schon geplant - dann zum Bergbau im geologischen "Elbingeröder Komplex".