Zehn Jahre gibt es den Harzer Feuerwehrkurier jetzt, und sie vergingen für die Macher wie im Fluge. Anlass zur Rückschau auf Leistung, Mitstreiter und künftige Aufgaben.

Wernigerode. Zehn Jahre Harzer Feuerwehrkurier – das sind zehn Jahre, in denen wir viel bewegt und vieles erreicht haben. Wir, das ist das Team der ehrenamtlichen Redaktion. Die Mitglieder wechselten mit den Jahren, einige, wie Lars Meißner, sind sogar von Anfang an dabei.

Als 2000 die Idee für den Kurier entstand (siehe unten rechts) hatte die Feuerwehr, obwohl aktiv in jedem Ort, keine Möglichkeit, sich neben der aktuellen Berichterstattung auf einer Extra-Seite konzentriert und fachlich korrekt zu präsentieren. Verwechslungen etwa der Begriffe Retten (von Menschen) und Bergen (von Toten) waren in den Medien immer wieder zu hören oder zu lesen. Auch solchen Verwechslungen, ein Dauerbrenner bis heute, sollte mit einer Feuerwehrseite entgegengewirkt werden. Die erste Redaktionssitzung fand in Benneckenstein im heute alten Gerätehaus statt, die neue Feuerwache gab es ja noch nicht. Dann ging damals die Arbeit richtig los.

Um zunächst mal für jede Redaktionssitzung eine Unterkunft zu haben und den Zeitungslesern die Arbeit der Feuerwehren näher bringen zu können, beschloss das Kurierteam, die Feuerwehren von Abbenrode bis Stiege zu besuchen. Sie wurden dann im Kurier jener ersten Zeit vorgestellt. Unzählige Berichte von Großübungen wie auf der B 6n, kleineren Übungen oder Brandeinsätzen kamen hinzu.

Auch heute noch wird die Feuerwehrarbeit in allen Facetten vom Brandlöschen bis hin zur Geselligkeit und zu Hochzeiten von Kameradinnen und Kameraden aufgezeigt.

Das war und ist Würdigung und Förderung der ehrenamtlichen Arbeit der Brandlöscher, sozusagen in eigener Sache. Und das hat, so kann heute nach zehn Jahren gesagt werden, manch einen für die Arbeit in der Wehr und auch am Feuerwehrkurier begeistert.

So kamen bald Katja Hohnstein, damals Dybus, aus Hasselfelde dazu, André Hohnstein aus Elbingerode und auch ich selbst aus Stapelburg. Manche waren nur einige Zeit aktiv, wie etwa Robert Kühne etliche Jahre in Blankenburg, Sven Korzonnek kurz in Elbingerode oder Sandra Albrecht längere Zeit in Abbenrode. Einige aber blieben und wuchsen zum Team zusammen. Mit der heutigen Zahl von acht Mitgliedern aus fast allen Bereichen des Altkreises Wernigerode wurde eine gesunde Größe erreicht. Was dabei auffällt: Es gibt weniger Interessierte als vor fünf Jahren, der demografische Wandel wird spürbar.

Wir gehen in der ehrenamtlichen Redaktion aber davon aus, auch dieses Problem zu meistern und hoffen, dass sich immer wieder Mitstreiter finden werden, die Zeit und Lust haben, über die Arbeit der Feuerwehr in der Zeitung zu berichten. Man staunt nach zehn Jahren selber, was die Feuerwehrleute im Einsatz leisten und was sie auch an Übungen und vielen Aktionen auf die Beine stellen. Das zu zeigen, daran soll weiter Stück um Stück besser gearbeitet werden. Diese heutige Geburtstagsseite beleuchtet streiflichtartig die Arbeit, leuchtet hinter die Kulissen, zeigt Aufgaben und lädt zum Mitmachen ein.

   

Bilder