Wolmirstedt (gbi) l Der Zustand der alten Ohrebrücke, im Volksmund auch Hindenburgbrücke genannt, kann fachkundig untersucht werden. Der Stadtrat hat die außerplanmäßige Ausgabe in Höhe von 7800 Euro dafür bestätigt.

Mit dieser Untersuchung soll herausgefunden werden, ob und in welcher Form das Bauwerk gerettet und weiter genutzt werden kann. Die Untersuchung wird das Ingenieur- büro von Erhard Jahn vornehmen.

Wenn es um die Belastbarkeit der alten Ohrebrücke geht, ist Gefahr im Verzug. Eine Hauptuntersuchung benotete die Brücke mit 3,4. "Bei Note vier ist die Brücke voll zu sperren", teilt Simone Heiß vom zuständigen Fachdienst Immobilien und Planung mit. Es mussten bereits mehrere Absperr- und Sicherungselemente montiert werden.

Im Stadtrat wurden bereits mehrere Varianten für die Weiternutzung der Brücke diskutiert. Auch ein Neubau stand zur Debatte. Ohne eine genaue Prüfung des Zustandes kann jedoch keine Entscheidung getroffen werden.

Die Elbeuer plädieren für den unbedingten Erhalt der Brücke. Auch wenn direkt daneben die Autobrücke über die Ohre führt, bevorzugen vor allem Radfahrer und Fußgänger den ruhigen Weg über die "Hindenburgbrücke".

Das Geld für die Prüfung stammt aus den nicht benötigten Mitteln für das Durchlassbauwerk Küchenhornstraße.