Der Jahreswechsel ist die Zeit für Vorschau und Rückblick. Volksstimme-Mitarbeiterin Gudrun Billowie will vom Elbeuer Ortsbürgermeister Eckard Quartier wissen, was für den Ortsteil wichtig ist.

Volksstimme: Herr Quartier, worüber haben Sie sich 2013 gefreut?

Eckard Quartier: Erst einmal möchte ich allen Elbeuern ein gutes neues Jahr wünschen und mich für die gute Zusammenarbeit bedanken. Gefreut habe ich mich speziell über das Engagement der Familie Riemann, die alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, damit die Friedhofsmauer erneuert wird. Das ist gelungen.

Volksstimme: Im vergangenen Jahr haben Sie an dieser Stelle gesagt, Elbeu bräuchte nicht zwingend einen Ortschaftsrat, sondern ein Ortsvorsteher würde genügen. Sehen Sie das immer noch so?

Eckard Quartier: Nein. Inzwischen bin ich der Meinung, dass es unheimlich wichtig ist, dass Elbeu einen eigenen Ortschaftsrat hat. Durch unsere fünf Mitglieder sind die Anliegen der Elbeuer viel breiter vertreten, und es ist eine gute Möglichkeit zu erreichen, dass weiter über Elbeu gesprochen wird.

Volksstimme: Elbeu gehört bereits seit 1950 zu Wolmirstedt, länger als die anderen Ortsteile. Inwieweit hat die Gemeinschaft eine eigene Identität bewahrt?

Eckard Quartier: Wir haben einen eigenen Sportverein, indem viele Elbeuer integriert sind, den Stern Elbeu. Zu diesem Verein gehören vor allem Fußballer, aber auch eine Gymnastikgruppe. Außerdem haben wir eine sehr aktive Ortsgruppe der Volkssolidarität. Auch der Jugendclub am Sportplatz wird von Jugendlichen sehr gut angenommen. Insgesamt fühlen wir uns jedoch stark zu Wolmirstedt zugehörig.

Volksstimme: Welche Investitionen wünschen Sie sich für den Ort?

Eckard Quartier: Die Trauerhalle ist sehr klein. Das sprechen die Leute oft an. Oftmals müssen Trauergäste vor der Tür warten, weil nur sehr wenige Menschen hereinpassen.

Weiterhin ist die Quergasse noch immer eine Schlaglochpiste. Die meisten anderen Straßen sind in Ordnung und es wäre schön, wenn diese Nebenstraße auch saniert werden würde.

Dann gibt es noch einen Wunsch, den wir mit den anderen Ortschaften teilen: Wir brauchen dringend schnelles Internet. Auch in Elbeu gibt es mit der Versorgung Probleme.

Volksstimme: Was möchten Sie den Elbeuern für 2014 mit auf den Weg geben?

Eckard Quartier: Die Elbeuer können sich mit ihren Anliegen jederzeit an mich wenden.