Die Arbeiten am Kita-Ersatzneubau in Glindenberg schreiten zügig voran. In dieser Woche wurde die Grundplatte mit einer Fläche von knapp 600 Quadratmetern gegossen. Ist das Quadrat ausgehärtet, soll noch im Januar der Rohbau beginnen.

Glindenberg l Die Handwerker auf der Baustelle in der Gartenstraße, wo seit Oktober des vergangenen Jahres ein Kita-Ersatzneubau entsteht, stehen unter ständiger Beobachtung. "Doch damit haben wir kein Problem", erläutert der Polier Marcel Weiß, "im Gegenteil, wir nehmen uns auch in den Pausen die Zeit, uns mit unseren Kritikern auseinanderzusetzen." Ein breites und freundliches Lächeln zeigt sich dabei in seinem Gesicht.

Denn jene, die den Bauleuten täglich, so auch gestern, auf die Finger schauen, sind die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte "Elbstrolche" nebenan. Was auch nicht verwundert, denn auf der Baustelle entsteht ihr neues Zuhause. Wenn alle Termine gehalten werden, sollen die kleinen Elbstrolche im August ihre neue Kindereinrichtung in Besitz nehmen.

Gestern wurden in der Gartenstraße die Betonarbeiten an der Grundplatte beendet. Fein säuberlich notierten die Kinder der Gruppe "Maxi" - die jeden Baufortschritt in Bild und Text mit Hilfe der Erzieherinnen erfassen - dass in den vergangenen Tagen eine Fläche von knapp 600 Quadratmetern ausgegossen wurde. In den nächsten Tagen muss der Beton noch aushärten, bevor "aufgestockt" werden kann.

Sabine Bednorz vom Fachdienst für Immobilienwirtschaft und Planung, macht den Kindern gute Hoffnung, zumindest was den Termin der Fertigstellung betrifft: "Gleich nach dem Jahreswechsel begannen die Arbeiten in Glindenberg. Und ich hoffe, dass noch im Januar mit dem Rohbau begonnen wird. Stehen erst einmal die Wände, dann kann das Wetter dem Baufortgang nichts anhaben."

Auch Wolmirstedts Bürgermeister Martin Stichnoth (CDU), der sich Anfang der Woche über den Stand der Arbeiten an der Kita vor Ort informierte, hofft, dass der Ersatzneubau schnellstmöglich bezugsfertig wird, "denn die neue Kindereinrichtung, in der Kinderkrippe und Kindergarten untergebracht sein werden, ist längst überfällig". Der Bürgermeister denkt aber auch gleich weiter, will den frei gewordenen Platz den Jugendlichen in Glindenberg zur Verfügung stellen, die keinen eigenen Club haben.

Der Ersatzneubau, das zeichnet sich bereits ab, wird eine quadratische Grundfläche haben und sich nur auf einer Ebene befinden. Er war notwendig geworden, weil die alte Kita nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht. Außerdem weist das Mauerwerk Feuchtigkeit auf, zum anderen sind viele der Gruppenräume sogenannte Durchgangszimmer, was die Arbeit mit den Kindern erschwert. Die Gesamtkosten für das Projekt sind mit 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Davon schultert die Stadt allein 958500 Euro, 241500 Euro werden über das Programm "U3" finanziert, in dem Fördermittel vom Landkreis und vom Ministerium für Arbeit und Soziales zusammenfließen.

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