Damit künftige Schüler und ihre Familien sich ein Bild von der Einrichtung machen können, haben die Diesterweg-Grundschule sowie die Leibniz-Sekundarschule in Wolmirstedt ihre Türen geöffnet. In jedem Raum gab es am Sonnabend etwas zu entdecken.

Wolmirstedt l Das nächste Schuljahr beginnt zwar erst im August. Die Kinder, die momentan die 4. Klasse besuchen, müssen zusammen mit ihren Eltern jedoch bald entscheiden, welche weiterführende Schule sie besuchen wollen. Kindergartenkinder müssen sogar mindestens ein Jahr, bevor sie ihre Zuckertüte bekommen, für eine Grundschule angemeldet werden. Um sich zu präsentieren und die Entscheidung möglicherweise zu erleichtern, hatten die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Sekundarschule sowie die Adolph-Diesterweg-Grunschule in Wolmirstedt am vergangenen Sonnabend ihre Türen geöffnet.

"Alle Lehrer sind heute da und beantworten Fragen der Eltern", erklärte Ingolf Berg, Leiter der Sekundarschule. In jedem Unterrichtszimmer gab es dort von 9.30 Uhr bis zum Mittag etwas zu entdecken. Besonders viele Besucher tummelten sich beispielsweise in einem Physik-Raum. Dort durften die Gäste verschiedene kleine Experimente ausprobieren, beispielsweise an einer sogenannten Influenzmaschine. Wird lange genug gekurbelt, erzeugt der Nutzer mit dem Gerät eine elektrische Spannung.

Mit der Resonanz am Tag der offenen Tür zeigte sich der Schulleiter zufrieden. "Es ist ganz gut besucht. Wir haben 30 bis 40 Schüler pro Jahrgang. Wenn davon 20 im Vorfeld kommen, ist das schon okay", sagte Berg. "Auffällig ist, dass auch viele ehemalige Schüler heute hier sind. Das freut uns natürlich auch, wenn die Kontakt aufnehmen", ergänzte er.

Ähnlich gut besucht war am Sonnabend die Diesterweg-Grundschule in der Triftstraße. Im Foyer stellte sich ab 10 Uhr der Förderverein der Einrichtung vor. Eltern und künftige Schulkinder konnten sich zudem durchs Gebäude führen lassen. In den Klassenzimmern warteten Spiele und Bastelangebote auf die Jüngsten, während sich ihre Eltern mit den Lehrern beispielsweise über das Unterrichtskonzept unterhalten konnten. Unter den Besuchern war auch der fünfjährige Matti Wichmann mit seiner Mutter Françoise und Oma Dietlind Holze. "Wir haben Matti schon beim vorigen Tag der offenen Tür vor einem Jahr angemeldet", erinnert sich Françoise Wichmann. Die Entscheidung für die Diesterweg-Einrichtung sei der Mutter leicht gefallen. "Die Schule erscheint optisch sehr freundlich, das Personal ist nett und nimmt sich viel Zeit. Und hier wird mit der Fibel unterrichtet - so, wie ich es von früher kenne", erklärte sie. Am Mittag schlossen sich auch an der Grundschule dann wieder die Türen.

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