Zum Neujahrsempfang ehrt Barleben Bürger, die sich beispielhaft für die Entwicklung der Gemeinde eingebracht haben, mit der Silbernen Ehrenplakette. Diese Auszeichnung erhielt auch die Vorsitzende der SG Eintracht Ebendorf, Monika Förster.

Barleben l Monika Förster, Vorsitzende der SG Eintracht Ebendorf, wurde beim diesjährigen Neujahrsempfang in Barleben mit der Silbernen Ehren- plakette geehrt. "Eine Auszeichnung, die ich gern stellvertretend für ein starken Vorstand entgegen nehme", sagt die Vorsitzende. Die über so viel öffentliche Anerkennung völlig überrascht ist.

Ein so begehrten Preis wird in Barleben auch nur vergeben, wenn eine engagierte Vorsitzende, die dem größten Sportverein der Einheitsgemeinde vorsteht, "ihn über die Jahre stets in der Erfolgsspur hält", würdigt Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff in seiner Laudatio das engagierte Wirken der Vorsitzenden. Er zeigt damit gleichzeitig die Entwicklung des Vereins.

Monika Förster selbst ist über den Reha-Sport vor über drei Jahren zur Eintracht nach Ebendorf gestoßen. "Ich leitete seitdem diese Abteilung an, was mir sehr viel Freude bereitete. Ich fand aber auch noch die Zeit und Gefallen an der Frauengymnastik,bei der ich aktiv mitwirke", erzählt die Vorsitzende.

Mit jedem ihrer Wort lässt Monika Förster durchblicken, dass sie sich vom ersten Tag an in den Verein "verguckt" hat. "Die SG Eintracht Ebendorf ist ein Verein mit Geschichte, der sich über die Jahre mit aller Ernsthaftigkeit dem Breitensport verschrieben hat. Das hat mir imponiert. Als ich schon nach kurzer Zeit gefragt wurde, ob ich den Vorsitz übernehmen würde, brauchte ich deshalb nicht lange überlegen."

Diesen zeitaufwendigen Schritt hat die Praxismanagerin eines ambulanten Therapiezentrums nie bereut. Im Gegenteil, wenn am 21. März dieses Jahres der neue Vorstand gewählt wird, tritt Monika Förster erneut zur Wahl an. Auf die Frage, woher sie die Kraft nimmt, hat sie die Antwort längst parat: "Es sind die 460 Mitglieder in den neun Abteilungen, die es verdient haben, dass man, damit meine ich den gesamten Vorstand, sich für die Sportler und damit für den Verein einbringt."

Die Erfolgsgeschichte der SG Eintracht begann 1951, zeigt sich die Vereinsvorsitzende bestens informiert: "18 Sportler gründeten seinerzeit die Sportgemeinschaft mit den Sektionen Fußball, Tischtennis und Volleyball." Einen bedeutsamen Aufschwung erlebte der Sportverein nach der Wende 1989: Der Ebendorfer Verein, der sich 1960 in Traktor umbenennen musste, erinnerte sich seiner Wurzeln, nahm wieder den alten Namen Eintracht an.

Im Jahr 2000 wurde dann der Grundstein für einen modernen Sportkomplex gelegt, 2006 dort eine neue Sporthalle eingeweiht. "Und mit jeder Investition" so Monika Förster, "wuchs die Zahl der Mitglieder, wurde das sportliche Angebot breiter."

Diesen Standard auch in Zukunft zu halten, darin sah und sieht die Vorsitzende ihre vorrangige Aufgabe. Wenn im März zu den Vorstandwahlen Rechenschaft abgelegt werden muss, kann sie darauf verweisen, dass in den vergangenen drei Jahren unter anderem der Sportplatz neuen Rasen bekommen hat, ein Pavillon aufgestellt, ein Traktor und zahlreiche Sportgeräte angeschafft wurden.