Schackensleben (car) l Die Schackensleber Ortsfeuerwehr hat Bilanz gezogen. Demnach war das Einsatzgeschehen im vergangenen Jahr stark durch das Hochwasser an der Elbe und der Ohre geprägt. Die Feuerwehr gehört zum ersten Zug des Fachdienstes Brand- und Katastrophenschutz und wurde deshalb allein sechsmal zum Hochwassereinsatz gerufen. Bei den anderen vier Einsätzen hatten die Kameraden Brände zu bekämpfen, zweimal brannte dabei Ödland.

Um für derartige Einsätze fit zu sein, stehen regelmäßige Ausbildungseinheiten auf dem Plan. Bemerkenswert im Jahresbericht 2013 war eine große Übung des ersten Zuges des Fachdienstes Brand- und Katastrophenschutzes am Mittellandkanal, bei der die Wasserförderung über eine lange Wegstrecke im Mittelpunkt stand. Schackensleber Kameraden waren dabei ebenso wie beim Ausbildungstag, den verschiedene Wehren der Hohen Börde in Niederndodeleben absolvierten.

Alles setzt aber immer eine hohe Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute voraus, die in der Wehr aber gegeben ist, wie Ortswehrleiter Thomas Müller lobte. Sein Dank galt aber auch den Partnern der Kameraden, die eine Menge Verständnis für das ehrenamtliche Engagement aufbringen, sowie den Mitgliedern des Fördervereins für die Unterstützung. Die Zusammenarbeit von Verein und Feuerwehr funktioniert gut.

Dennoch: Der Nachwuchs ist auch für die Schackensleber Feuerwehr ein wichtiges Thema. Um Kinder schon frühzeitig für die Feuerwehr zu interessieren, gibt es nun die "Schackensleber Löschdrachen". Die Gründung der Kinderfeuerwehr am 1. August gehörte zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres. Derzeit werden hier drei Mädchen und vier Jungen im Alter von sieben bis neun Jahren spielerisch an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt - auch mit der Hoffnung, dass es die Feuerwehrleute von morgen sind.