Meitzendorf l Ist Gefahr in Verzug, eine Person verletzt oder hat sich ein Verkehrsunfall ereignet, müssen die Rettungskräfte schnell reagieren. Damit auch die Nachwuchs-Brandschützer aus Meitzendorf wissen, wie sie sich im Ernstfall richtig verhalten, haben sie in der vergangenen Woche an einer Schulung teilgenommen.

Zunächst stand das Thema Erste Hilfe auf dem Programm. Die Heranwachsenden erfuhren erst theoretisch, dann praktisch, was sie tun müssen, wenn sie eine verletzte Person auffinden - ohne sich selbst zu gefährden. Die Jugendlichen lernten, verschiedene Arten von Verletzungen zu unterscheiden sowie die passenden Hilfsmaßnahmen anzuwenden. Im praktischen Part wurde das Erlernte gefestigt.

Die Einsatzkräfte schulten sich im sicheren Umgang mit Einsatzfahrzeugen im Straßenverkehr. Dabei ging es vor allem um das Fahrverhalten bei winterlicher Witterung. Einsatzfahrten unter Sondersignal gelten als besonders gefährlich. Daher sei es umso wichtiger, dass der Maschinist das Fahrzeug beherrscht.

Auch die erwachsenen Rettungskräfte frischten in der vergangenen Woche ihr Wissen noch einmal auf. So übten die Feuerwehrleute, wie sie im Notfall eine Gefahrenbremsung einleiten und wie sie für eventuelle Ausweichmanöver Slalom fahren. Im Rahmen dieser Übungen machten sich die verschiedenen Sicherheitseinrichtungen am Auto bemerkbar - wie das Antiblockiersystem und das elektronische Stabilitätsprogramm. Somit können die Rettungskräfte das Fahrverhalten der Einsatzwagen nun noch besser einschätzen. Schließlich gelte der Grundsatz "Ankommen! Nicht umkommen!".

Kontakt zur Meitzendorfer Wehr im Internet: www.feuerwehr.ortschaft-meitzendorf.de