Ganz Heinrichsberg war auf den Beinen, als am Sonnabend die neue Kindertagesstätte eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben wurde. Voller Stolz nahmen die "Deichwichtel" ihr neues Domizil in Besitz.

Heinrichsberg l Im Jahr 2011 fällt der Gemeinderat der Doppelgemeinde Loitsche-Heinrichsberg eine wichtige Entscheidung: In Heinrichsberg soll eine neue Kindertagesstätte gebaut werden. Vorausgegangen war eine Mitteilung des Landkreises, dass das Betreiben der Kinderbetreuungseinrichtung im ehemaligen Gutshaus nicht mehr tragbar ist.

"Mehrmals musste die Ausnahmegenehmigung verlängert werden, doch heute ist es endlich soweit", sagte Bürgermeisterin Bettina Seidewitz (CDU) unter dem Jubel der zahlreichen Gäste. Sie erinnerte daran, dass im April vergangenen Jahres der erste Spatenstich gesetzt und schon im Mai Richtfest gefeiert werden konnte. Doch die Bürgermeisterin verschwieg auch nicht, dass es beim Bau nicht immer glatt ging. "So stand Heinrichsberg beim Hochwasser kurz vor der Evakuierung. Das war schon eine Herausforderung für die Handwerker." Auch der Estrich, der lange nicht trocknen wollte, war für manche Sorgenfalte verantwortlich.

Rund 572000 Euro hat der Neubau gekostet. Weitere 55000 Euro stecken in der Inneneinrichtung. Dazu kommen noch die Kosten für die Gestaltung der Außenanlagen und des Spielplatzes. Beides soll im Frühjahr in Angriff genommen werden. Dann wird auch die Parkstraße ausgebaut.

Zu den zahlreichen Gratulanten gehörten CDU-Bundestagsabgeordneter Manfred Behrens, der eine Urkunde überreichte und mitteilte, dass er von der Kita-Eröffnung im Familienausschuss des Bundestages berichten wird. Kurt Rudnick, Hauptauftragnehmer Bau, hatte eine ganzes Netz voller Bälle mitgebracht. Christian Meseberg, stellvertretend für Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Schmette gekommen, wies darauf hin, dass die neue Kita, als integrative Einrichtung genutzt werden kann.

 

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