Loitsche-Heinrichsberg l Die Gemeinde Loitsche-Heinrichsberg beabsichtigt, eine Zweifeld-Sport- und Mehrzweckhalle als Ersatzneubau für die alte Sporthalle in der Ramstedter Straße in Loitsche zu bauen.

Der Neubau soll vielfältige Möglichkeiten für die sportliche Betätigung der Einwohner schaffen sowie als Versammlungs- und Veranstaltungs- stätte dienen. Als Standort ist ein Grundstück östlich, oberhalb des Sportplatzes vorgesehen. Der bisherige Standort der alten Sporthalle ist für den geplanten Neubau wegen der eingeschränkten Platzverhältnisse nicht geeignet.

"Sobald die Baugenehmigung vorliegt, soll mit der Erschließung des Grundstückes begonnen werden."

Der Gemeinderat hat das Magdeburger Architekturbüro Trompeter/Münster mit den vorbereitenden Untersuchungen sowie mit der Erarbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung beauftragt. Auf einer Einwohnerversammlung im Juni des vergangenen Jahres hatten die Architekten den Loitschern einen Vorentwurf vorgestellt, der allgemein Anklang fand. Das Büro hatte auch die Elbe-Ohre-Sporthalle in Rogätz geplant, die kürzlich eingeweiht werden konnte und überall als architektonisch besonders gelungen bezeichnet wird.

"Nach Abschluss der Bedarfsplanung wird die eigentliche Objektplanung vorgenommen", informierte Christian Meseberg vom Bauamt der Verbandsgemeinde Elbe-Heide, "sobald die Baugenehmigung vorliegt soll mit der Entschließung des Grundstückes und dem Bau begonnen werden."

"Bis zum 18. Februar sollten die ausgefüllten Fragebogen zurück- geschickt werden."

Bei den Haushaltsberatungen hat der Gemeinderat für das Jahr 2014 eine Investitionssumme von 2,5 Millionen Euro in den Haushalt eingestellt. Damit Baurecht geschaffen werden kann, hat der Rat die Aufstellung des Bebauungs- planes "Sport- und Mehrzweckhalle Ramstedter Straße" beschlossen.

Um die Bürger noch besser zu beteiligen und den Bedarf zu ermitteln, startete die Gemeinde eine Fragebogenaktion. Jeder Haushalt hat ein ent- sprechendes Anschreiben mit dem Fragebogen erhalten.

"Bis zum 18. Februar sollten die ausgefüllten Frage_ bögen zurückgeschickt werden", bittet Bürgermeisterin Bettina Seidewitz die Bürger ihrer Gemeinde um Mithilfe. Die Sportvereine und Sportgruppen werden an den Planungen für die neue Sporthalle direkt beteiligt.

Im Fragebogen werden die einzelnen Altersgruppen sowie bestimmte Sportarten, wie Fußball, Handball, Volleyball, Gymnastik, Kraftsport oder Tennis aufgeführt. Gefragt wird auch nach besonderen Bedürfnissen, etwa Sauna, Wellness oder Schwimmen. Die Bürger sollten auch ihre bevorzugten Nutzungszeiten angeben.