Wolmirstedt l Fünf Tage lang haben sieben Kinder im "Treffpunkt Hoffnung" der Pfingstgemeinde in Wolmirstedt an ihren Lego-Filmen gebastelt. Immer wieder verrückten sie millimeterweise die kleinen gelben Figuren und knipsten nach jeder neuen Position ein Foto, um eine Geschichte entstehen zu lassen. Am Sonnabend präsentierten die Teilnehmer die insgesamt drei entstandenen Kurzfilme vor Eltern, Geschwistern und Freunden auf der "Wolmirnale" - in Anlehnung an das Filmfestival "Berlinale".

Jedes der Filmchen dauert nur eine bis anderthalb Minuten. Dahinter steckt laut René Barth jedoch jede Menge Arbeit. "Man glaubt gar nicht, dass es eine Woche dauert, solch einen Film zu produzieren. Die Geschichte zu entwickeln, ging auch relativ schnell. Aber es ist sehr aufwändig gewesen, die ganzen Sets zu basteln", erläuterte der Pastor dem Publikum.

Die erste Geschichte spielt sich vor einer Bar ab. Unter dem Titel "Der Trinker" steigt ein offenbar betrunkenes Lego-Männchen in ein Auto, rammt einen Baum und wird schließlich vom Notarzt abgeholt. Die Nachwuchs-Produzenten haben damit zeigen wollen, welche Folgen Alkoholkonsum haben kann, erklärte Barth. In der zweiten Animation, "Die Schatzinsel" strandet ein Lego-Pirat auf einer einsamen Insel, der dritte Film "Fußballfieber" spielt in einem Stadion. Mehrere 100 Fotos wurden geschossen, um die bewegten Bilder entstehen zu lassen.

Die jungen Filmemacher sind zwischen fünf und 13 Jahren alt. Unterstützt wurden sie während der "Dreharbeiten" im "Treffpunkt Hoffnung" auch von Kantorin Konstanze Schlegel.