Die Sanierung der Triftstraße ist am 25. Februar erneut Thema im Bauausschuss. Wolmirstedts Bürgermeister Martin Stichnoth hofft fest darauf, dass im Sommer der grundhafte Ausbau beginnen kann. Aufgrund eines Ausschreibungsfehlers lag das Projekt für ein Jahr "auf Eis".

Wolmirstedt l Bürgermeister Martin Stichnoth (CDU) gibt sich optimistisch, dass die Triftstraße in diesem Jahr endlich saniert wird. "Die stark frequentierte Straße ist seit Jahren nicht nur für die Autofahrer, sondern auch für die Anwohner eine echte Zumutung. Es muss endlich eine Lösung her."

Dabei sollte dieser "Problemfall" längst Geschichte sein. Denn das Projekt war bereits 2012 durch den Stadtrat bestätigt und das Geld für den grundhaften Ausbau im Haushalt 2013 bereitgestellt. Doch ein Fehler in der Ausschreibung - ein Mitbieter hatte Widerspruch zum Verfahren eingelegt (Volksstimme berichtete) - sorgte dafür, dass die Sanierung im vergangenen Jahr auf unbestimmte Zeit auf "Eis gelegt" werden musste.

Am 25. Februar steht der Ausbau der Triftstraße aber nun erneut im Bauausschuss auf der Agenda. Bürgermeister Martin Stichnoth ist zuversichtlich, dass nicht nur die Ausschüsse, sondern auch der Stadtrat spätestens am 13. März dem Bewilligungsbescheid zustimmt und die Ausschreibungen damit abgesetzt werden können. Im Sommer, also zwölf Monate später als geplant, so Stichnoth, "werden dann hoffentlich die Baufahrzeuge anrücken".

Die Triftstraße soll zwischen Damaschkestraße und Vogelstange auf einer Länge von rund 370 Metern in einer Breite von sechs Metern grundhaft ausgebaut werden. Der Belag aus Beton und Asphalt soll auf diesem Teilstück durch Betonpflaster ersetzt werden, erläutert Simone Heiß, Sachgebietsleiterin Tiefbau, die gemeinsam mit Bürgermeister Stichnoth Anfang der Woche die Straße noch einmal in Augenschein nahm.

Wichtig ist dem Bürgermeister, dass im Zuge der Arbeiten auch die Gehwege saniert werden, "denn der Istzustand lässt mehr als zu wünschen übrig und stellt vor allem alte sowie gebrechliche Leute vor ernste Probleme". Aufgrund der Bebauung in diesem Bereich wird der Gehweg später eine Breite von 1,80 bis 2,50 Meter haben.

Doch nicht nur an die Rentner, auch an die Grundschulkinder der Diesterweg-Grundschule wurde im Vorfeld gedacht. "Das heißt, der Fußgängerüberweg zur Schule bleibt nach der Sanierung erhalten", erläutert Martin Stichnoth, "denn er hat sich über die Jahre bewährt." Zusätzlich aber wird die Fahrbahn im Bereich zwischen der Schule und dem Stadtpark farblich abgesetzt, sind sogenannte Querungshilfen vorgesehen.

Grundlegend verändern, so weiß Simone Heiß, wird sich dagegen die Parkplatzsituation. Gegenwärtig kann vor den Plattenbauten in der Triftstraße 20 bis 26 nebeneinander geparkt werden. 35 Parkplätze sollen in dem Bereich nach der grundhaften Sanierung zur Verfügung stehen. Zusätzlich werden im Kreuzungsbereich Damaschkestraße drei Parktaschen für Kurzzeitparker entstehen. Die Parkflächen bekommen ein Natursteinpflaster und das Grün in diesem Bereich soll erhalten bleiben.