Die Sanierungsarbeiten im zweiten Bauabschnitt des Breitewegs in Barleben verzögern sich. Der zwischenzeitliche Wintereinbruch im Januar zwang die Bauarbeiter zur Pause. Zudem sind mit dem Verlegen von Wasserleitungen zusätzliche Aufgaben hinzugekommen.

Barleben l Im Südabschnitt des Breitewegs in Barleben herrscht dieser Tage emsiges Treiben. In einem zweiten Bauabschnitt wird dort auf einer Länge von circa 200 Metern die Straße inklusive der Nebenanlagen grundhaft saniert. Die milden Temperaturen begünstigen den Baufortschritt derzeit. Nach dem zwischenzeitlichen Wintereinbruch im Januar standen die Geräte zuvor vorübergehend still.

"Wegen des Frostes mussten wir etwa drei Wochen Pause machen", erklärt Polier Peter Herold. "Nun sind wir gerade dabei, den östlichen Seitenbereich auszukoffern und für den Gehwegbau vorzubereiten", fügt der Baustellenverantwortliche hinzu. Dafür werde der Boden bis auf die Gründungsebene etwa 30 Zentimeter tief ausgeschachtet. Zuvor sei bereits eine Intranettrasse verlegt worden.

Insgesamt rund vier Wochen hinken die Bauleute ihrem ursprünglichen Zeitplan momentan hinterher. Eigentlich sollte der Einmündungsbereich Rothenseer Straße/ Sülzestraße ab Anfang April wieder befahrbar sein. Die Verzögerung sei neben dem Frost auch in zusätzlichen Arbeiten für den Wolmirstedter Wasser- und Abwasserzweckverband (WWAZ) begründet, informiert Peter Herold. "Im Bereich Rothenseer Straße/ Sülzestraße verlegen wir für den WWAZ einen Regenwasserkanal", erläutert der Polier. Zudem werden neue Trinkwasserleitungen für beide Straßen sowie ein neuer Schmutzwasserkanal im Kreuzungsbereich gebaut.

"Wenn der Kanal im Boden ist, werden Bord und Gossenanlage gebaut", ergänzt Peter Herold. Anschließend werde Asphalt auf die künftige Fahrbahn aufgetragen, erst dann sei der Breiteweg im Südabschnitt wieder für Verkehrsteilnehmer passierbar. Voraussichtlich im Oktober, so schätzt der Polier vorsichtig, könne die Sanierung abgeschlossen werden. Ob die weiteren Arbeiten zügig vorangehen können, hängt unter anderem von der Wetterlage in den kommenden Wochen ab. "Wir hoffen, dass der Winter nicht so lange dauert", sagt Peter Herold. Glaubt man der Vorhersage der Meteorologen, könnten die Bauleute Glück haben.

 

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