Mit dem Ausbau der Mittelstraße in Niederndodeleben wird es allmählich ernst. Über die geplanten Baudetails wird die Gemeinde die Anlieger am 11. März informieren. Die ersten Bagger sollen Ende Mai rollen.

Niederndodeleben l Noch vor Weihnachten hatte die frohe Kunde die Gemeinde Hohe Börde erreicht. 305000 Euro der insgesamt knapp 525000 Euro an geplanten Kosten für den Ausbau der Mittelstraße werden vom Land gefördert.

Nun hat Bauplaner Hartwig Borrmann den Entwurf für das Bauvorhaben vorgelegt. Der Niederndodeleber Ortschaftsrat und der Bauausschuss des Gemeinderates haben den Planungsentwurf bereits bestätigt. Die Anlieger werden am 11. März (ab 17.30 Uhr in der Schule) vom Bauamt Hohe Börde und vom Planer über die beabsichtigten Baudetails und die zu erwartenden Anliegerbeiträge informiert. Der hohe Förderanteil wirkt sich günstig auf die Anliegerbeiträge aus.

Kaum Änderung an Verläufen von Gehweg und Fahrbahn

Zu den Baudetails: Die Mittelstraße wird in ihrem gesamten 368 Meter langen Verlauf grundhaft ausgebaut. Nicht angefasst wird der bereits ausgebaute Einmündungsbereich an der Kreisstraße K1163.

Grundlegende Veränderungen der Verläufe von Fahrbahn und Gehwegen wird es mit einer Ausnahme nicht geben. "Der räumliche Eindruck der Straße im jetzigen Bestand bleibt erhalten, nur am Einmündungsbereich in Nähe der Tankstelle ist eine Neugestaltung vorgesehen. Hier hat es in der Vergangenheit immer wieder Unfälle gegeben. Wir gestalten dort die Einmündung neu, schaffen eine Grünfläche mit integrierten Stellflächen", erklärte der Planer. Zwischen Kreisstraße und Einmündung Lutherstraße wird die Fahrbahnbreite sechs Meter betragen, im hinteren Bereich (Richtung Tankstelle) bleibt die vorhandene, etwas geringere Straßenbreite erhalten.

Die Fahrbahn erhält ein Betonsteinpflaster, das an drei Stellen von mit Naturstein geplasterten Inseln optisch unterbrochen wird (siehe Skizze). Die Gehwege und die Grundstückszufahrten werden mit Betonsteinpflaster befestigt, allerdings in einer anderen Farbe als das Pflaster auf der neuen Fahrbahn. Das Erscheinungsbild der Mittelstraße soll dem in der bereits ausgebauten Lutherstraße und Ebertstraße ähneln.

Anlieger bekommen umfassende Informationen

Die vorhandene Straßenbeleuchtung wird um eine neue Lampe ergänzt. "An der Höhenlage der Fahrbahn wird sich nicht viel ändern", versicherte der Planer darüber hinaus.

Vor den geplanten Straßenbauarbeiten an der Mittelstraße wird der Wolmirstedter Wasser- und Abwasserzweckverband (WWAZ) in Teilbereichen die Trinkwasserleitung und den Regenwasserkanal erneuern. Diese Kanalbauarbeiten sollen nach bisherigem Stand am 26. Mai beginnen. "Vor Juli ist mit einem Beginn der von der Gemeinde beauftragten Straßenbauarbeiten nicht zu rechnen. Zielstellung ist die Fertigstellung sämtlicher Baumaßnahmen bis Jahresende", erklärte Borrmann.

Die Anlieger werden über die geplanten Baumaßnahmen, Termine und notwendigen Einschränkungen am 11.März umfassend informiert.