Der Südabschnitt Breiteweg in Barleben - die Straße wird auf diesem Teilstück grundhaft saniert - bleibt bis Oktober weiter eine Sackgasse. Zu Ostern aber soll zumindest der Verkehrsknotenpunkt Rothenseer Straße/ Sülzestraße wieder freigegeben werden.

Barleben l In der Ortschaft Barleben gibt es seit Monaten einige Baustellen - die größte ist der Südabschnitt Breiteweg, der seit gut einem Jahr grundhaft saniert wird. Den Anwohnern in diesem Bereich, weiß Ortsbürgermeister Horst Blume (Barleber Bürger Bündnis) aus seiner Sprechstunde, wird einiges zugemutet. "Was mir aber positiv aufgefallen ist", sagt der Ortsbürgermeister, "die Barleber zeigen dennoch viel Verständnis. Da wird auch akzeptiert, dass es aufgrund des Wintereinbruchs und durch das Verlegen zusätzlicher Wasserleitungen zu Verzögerungen im Bauablauf kommt."

Unmut dagegen ist bei den Anwohnern hochgekommen, als es kürzlich seitens der Baufirma hieß, dass die stark frequentierte Kreuzung Breiteweg im Bereich Rothenseer Straße/Sülzestraße im April noch immer nicht wieder freigegeben werden könne. Der Ärger der Bürger rief die Arbeitsgruppe "Ortsbild" auf den Plan, die ihrerseits in der Verwaltung um einen Vorort-Termin bat. "Wir wollten vom Bauamt einen genauen Sachstand haben", erläutert Edgar Appenrodt (Freie Wähler), Mitglied der Arbeitsgruppe, "der letztlich auch eine Klärung brachte".

Das heißt, bis Ostern müssen die Anwohner mit ihren Fahrzeugen weiter den Umweg über Rothensee in Kauf nehmen, "danach ist die Kreuzung wieder befahrbar, also bereits Mitte April", versichert der Ortsbürgermeister.

Auch wenn die Kreuzung wieder passierbar ist, der Teilabschnitt zwischen der Rothenseer Straße und dem Supermarkt soll für den Verkehr gesperrt bleiben. Als nächstes wird auf einer Länge von 200 Metern eine neue Fahrbahndecke aufgebracht, danach die Nebenanlagen, wie beispielsweise der Gehweg, fertiggestellt. Erst wenn alle Arbeiten erledigt sind, wird dieses Teilstück für den Verkehr freigegeben.

Danach aber bleibt der Südabschnitt Breiteweg weiter eine Sackgasse. Denn im Anschluss werden die Nebenanlagen zwischen dem Kreuzungsbereich Ebendorfer Straße und dem Supermarkt ausgebaut. Im Oktober dieses Jahres aber sollen die Arbeiten voraussichtlich endgültig beendet sein, der Verkehr auf dem dann grundhaft sanierten Südabschnitt im Breiteweg wieder reibungslos fließen.

Was Edgar Appenrodt aus der Beratung an Informationen auch mitnahm: Im Zuge der Straßenbauarbeiten werden in diesem Bereich die Ersatzpflanzungen vorgenommen. Das bedeutet, für die im vergangenen Jahr gefällten Eichen und Linden werden etwa 75 neue Silberlinden gepflanzt.