Meitzendorf l Zum großen Ortsjubiläum in Meitzendorf Mitte Juni soll auch ein mit Live-Szenen gekoppelter Film über die 1075-jährige Geschichte des Dorfes gezeigt werden. Die Dreharbeiten für die historische Darstellung haben am vergangenen Sonnabend begonnen.

Alle Innenaufnahmen werden in der Heimatstube gedreht

Von 10 Uhr an bis in die Nachmittagsstunden hinein wurden unter Regie von Gudrun Billowie und mit Robert Klank hinter der Kamera alle Innenszenen in der Heimatstube gedreht. Das Drehbuch entstammt ebenfalls der Feder von Gudrun Billowie. Alle Rollen des geschichtlichen Streifens sind mit Einwohnern aus Meitzendorf besetzt, die in originalgetreuen Kostümen aus dem 19. Jahrhundert ihr schauspielerisches Talent während der Filmaufnahmen erproben. "Das Ziel ist es, möglichst viele Meitzendorfer mit einzubinden", erklärt die Regisseurin.

Geschichte wird mithilfe der Figuren Liese und Peter erzählt

Im Mittelpunkt der Dokumentation steht ein Paar mit zwei Kindern, um das herum die 1075-jährige Geschichte Meitzendorfs erzählt werden soll. Der große Brand im 18. Jahrhundert soll beispielsweise Erwähnung finden, ebenso die Folgen des 30-jährigen Krieges. Verkörpert wird die Rolle der Mutter Liese von Diana Röhrig, den Vater Peter mimt Birk Matalla. Die Söhne Hans und Fritz werden gespielt von Marvin Emil Müller und Luca Matalla.

Wie Drehbuchautorin Gudrun Billowie informiert, sind insgesamt drei Drehtage geplant. Der nächste ist für den 6. April angesetzt. Dann soll es raus aufs Feld gehen. Alle Aufnahmen im Dorf und in der Kirche sollen wiederum am 12. April entstehen. Sind alle Szenen im Kasten, setzt sich Robert Klank an den Schnitt. Abschließend soll ein Sprechtertext von Wolfgang Buschner über die einzelnen Szenen gelegt werden.

Vor Publikum wird der Film über die Entstehungsgeschichte Meitzendorfs das erste Mal am Abend des 14. Juni gezeigt, dem letzten der zwei Jubiläumstage.

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