Die Trafostation in Loitsche wird umgesetzt. Darüber informierte Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Schmette auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Loitsche. Die Station musste beim Juni-Hochwasser aufwändig geschützt werden.

Loitsche l Die Trafostation war nach dem Hochwasser 2002 errichtet worden. Doch offensichtlich nicht hoch genug. Im Juni 2013 war sie von Wassermassen eingeschlossen und drohte "abzusaufen". Aufopferungsvoll kämpften die Kameraden der Loitscher Feuerwehr darum, dass der Strom für das Dorf nicht abgeschaltet werden musste.

"Wir haben mit dem Energieversorger Verhandlungen aufgenommen. Die Station wird an einen anderen Ort oder höher gesetzt", informierte Verbandsgemeidebürgermeister Thomas Schmette auf der Jahreshauptversammlung.

Wehrleiter Swen Küster erinnerte noch einmal an die dramatischen Tage im Juni, bei denen die Loitscher Feuerwehrleute mehr als 3000 Stunden im Einsatz waren. Küster bedankte sich ausdrücklich beim Kaliwerk Zielitz, das nicht nur die im Werk beschäftigten Kameraden von der Arbeit freistellte, sondern auch mit einem Radlader und Bigbags die Hochwassereinsätze unterstützte.

Mit derzeit 48 Feuerwehrleuten zählt die Loitscher Wehr neben der Colbitzer zu den größten in der Verbandsgemeinde Elbe-Heide. Dass hier auch eine gute Nachwuchsarbeit geleistet wird, unterstrich Jugendwartin Franziska Lücke in ihrem Bericht. In der Jugendwehr sind derzeit elf Jugendliche aktiv. Drei weitere verstärken inzwischen die Einsatzabteilung.

Bürgermeisterin Bettina Seidewitz kündigte an, dass die Loitscher Wehr am kommenden Freitag ein neues Mannschaftstransportfahrzeug bekommt.

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