Die Leiter der Kindertagesstätten aus der Niederen Börde und Barleben haben sich zu einer ersten gemeinsamen Tagung getroffen. Im Rahmen des Demografie-Netzwerkes beider Gemeinden wollen die Einrichtungen künftig mehr kooperieren. Erste gemeinsame Themen wurden erarbeitet.

Dahlenwarsleben l Konzeptionierung, Qualitätsmanagement und Austausch - das sind die drei Begriffe, die bei der abschließenden Diskussionsrunde während der ersten gemeinsamen Tagung von Kindertagesstätten aus der Niedere Börde und Barleben immer wieder laut wurden. In der Kita "Hoppetosse" in Dahlenwarsleben stellten die Leiterinnen am Freitag zunächst ihre jeweilige Einrichtung vor. Anschließend kristallisierte Cornelia Bruchmüller vom europäischen Bildungswerk gemeinsam mit den Pädagogen und den beiden Bürgermeistern der Gemeinden heraus, welche Themen in Zukunft schwerpunktmäßig relevant sind und was sich die Erzieherinnen bezüglich ihrer Arbeit mit den Kindern wünschen.

"Es gibt viele verbindende Elemente zwischen den Einrichtungen - in unterschiedlicher Ausprägung", resümierte Bruchmüller und schlug den Leiterinnen vor, sich künftig regelmäßig zu gemeinsamen Beratungen zu treffen. Es sei "eine Stärke von kleinen Gemeinden, dass man sich kennt", die Kommunikationswege seien kürzer und direkter.

Eine weitere Idee kam von Erika Tholotowsky, Bürgermeisterin der Niederen Börde: "Zusammenkommen ist der Beginn, Zusammenbleiben wäre der Fortschritt. Man könnte zum Beispiel im Rahmen von Innenhausseminaren gemeinsam am Qualitätsmanagement arbeiten oder mal ein, zwei Wochen in einer anderen Einrichtung mitarbeiten, um den Blick zu erneuern und aufzufrischen", schlug sie vor.

Die Tagung bildete im Rahmen des Demografie-Netzwerkes Barleben-Niedere Börde das erste praktische Ergebnis der Schlüsselgruppe "Kinderbetreuung".