Um 28 Sitze im Wolmirstedter Stadtrat bewerben sich 77 Kandidaten. Weiterhin stehen 40Männer und Frauen für die Ortschaftsräte in Farsleben, Glindenberg, Elbeu und Mose zur Wahl.

Wolmirstedt l Die Schlange vor den Wahllokalen am 25. Mai könnte lang werden. Die Wählerinnen und Wähler erwarten bis zu vier Wahlzettel. An diesem Super-Wahlsonntag werden das Europaparlament, der Kreistag, der Stadtrat und in den Ortschaften auch der Ortschaftsrat neu gewählt. Allein für den Stadtrat stehen 77Bewerber zur Auswahl, weitere 40 Kandidaten bewerben sich um Sitze in den vier Ortschaftsräten. "Wer in Ruhe die Listen anschauen und abwägen möchte, wo er die Kreuze setzt, dem empfehle ich die Briefwahl", sagt Wolmirstedts Wahlleiter Ringhard Friedrich.

Für alle anderen stehen neun Wahllokale zur Verfügung. "Wir wollen jedes Wahllokal mit neun Personen besetzen", sagt Ringhard Friedrich, "mit einem Vorsitzenden und acht Beisitzern." Viele Bürger haben sich bereits als Wahlhelfer registrieren lassen. Aber es fehlen immer noch 15. "Wir hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung", sagt der Wahlleiter, "und möchten für die Wählerinnen und Wähler einen schnellen und reibungslosen Ablauf gewähren." Deshalb sind interessierte Bürgerinnen und Bürger weiterhin aufgerufen, sich als Helfer zur Verfügung zu stellen. Sie erhalten ein Erfrischungsgeld und sollen möglichst umschichtig arbeiten, also nicht den ganzen Tag im Wahlbüro verbringen müssen. Lediglich zur Auszählung der Stimmen ab 18 Uhr sollen alle Wahlhelfer wieder anwesend sein.

Bis zum 31. März hatten Parteien, Wählergruppen und Einzelbewerber Gelegenheit, ihre Unterlagen im Rathaus einzureichen. "Die letzten Unterlagen sind am Mittag des 31. März ins Rathaus gelangt", erzählt der Wahlleiter. Nach einer gründlichen Prüfung hat der Wahlausschuss am Donnerstag alle Bewerber bestätigt.

Neben den Kandidaten der im Stadtrat und den Ortschaftsräten etablierten Parteien und Wählergruppen bewirbt sich auch eine Einzelbewerberin um einen Sitz im Wolmirstedter Stadtrat. Für ihre Kandidatur musste Claudia Brachwitz 100 Unterstützerunterschriften beibringen. "Mit 102 gültigen Unterstützerunterschriften ist Frau Brachwitz zur Wahl zugelassen", erklärt Ringhard Friedrich.

Im Wolmirstedter Stadtrat stehen 28 Sitze zur Verfügung. Jede Partei oder Wählergruppe durfte maximal 33 Kandidaten auf ihre Liste setzen, fünf mehr, als Plätze zur Verfügung stehen. Dieses Volumen hat nur die CDU ausgeschöpft. Auch für die Kandidatur für die Ortschaftsräte gilt die Plus-Fünf-Regelung, wurde allerdings von keiner Partei oder Wählergruppe ausgeschöpft. Im Glindenberger Ortschaftsrat stehen neun Plätze zur Verfügung, in Farsleben sieben und in Mose und Elbeu jeweils fünf.

Wer sich für die Tätigkeit als Wahlhelfer interessiert oder noch Fragen hat, kann sich gern an das Wahlbüro der Stadt Wolmirstedt unter der Rufnummer 039201/64702 wenden oder per E-Mail an r.friedrich@stadtwolmirstedt.de.