Bis tief in die Nacht hinein hat die große Rogätzer Sportfamilie den traditionellen Sportlerball gefeiert. Zu diesem Anlass ehrten die Concorden auch ihre Sportler des Jahres 2013.

Rogätz l Seit der Fertigstellung der neuen Elbe-Ohre-Sporthalle steigt die Mitgliederzahl des Sportvereines Concordia Rogätz stetig an. "Mittlerweile liegen wir bereits bei über 370", berichtete Vereinsvorsitzender Holger Wöllm.

In jüngster Zeit sind mit Badminton, Judo und Linedance drei komplett neue Abteilungen und Sportangebote entstanden. Die Linedancer zeigten gleich zum Auftakt des stimmungsvollen Sportlerballs einige Ausschnitte aus ihrem Programm. Dafür gab es reichlich Applaus der Ballgäste, zu denen auch Günter Wielinski, Vizepräsident des Kreissportbundes, Bürgermeister Wolfgang Großmann, Mitglieder des Gemeinderates und Vertreter befreundeter Vereine gehörten.

Grillbüfett wäre fast dem Regen zum Opfer gefallen

Bevor das mit Spannung erwartete Ergebnis der Wahl der Sportler des Jahres bekanntgegeben wurde, gab es erst einmal ein deftiges Abendessen. Zum Glück hatte der Regen aufgehört, denn Sabine Schmidt hatte vor der Mehrzweckhalle ein Grillbüfett aufgebaut.

Dann wurde das Geheimnis gelüftet. "Er ist seit über 50 Jahren Vereinsmitglied, war schon bei Traktor Rogätz Kanute, Fußballer und später Tischtennisspieler", begann Jens Ehrecke seine Laudatio. Dann zählte er einige der zahlreichen Erfolge auf, die Tischtennisspieler Peter Ehrecke in seinem langen Sportlerleben schon erreicht hat und für die er zu Recht zum Sportler des Jahres 2013 gewählt wurde.

Kreis-Pokalfinale erst im Neunmeterschießen verloren

Fußball-Abteilungsleiter Dirk Habicht hielt die Laudatio für die Mannschaft des Jahres. "Nach einem verpatzten Start kamen sie auf 21 Spiele ohne Niederlage, zogen in die Endrunde der Kreismeisterschaft und in das Kreispokalfinale ein", berichtete er über die jungen Nachwuchsfußballer der D-Jugend. Zweimal scheiterten die von Matthias Lolies und Matthias Rahn betreuten Kicker nur ganz knapp, im Pokalfinale sogar nur im Neunmeterschießen.

Viel Beifall gab es nicht nur für die Sportler des Jahres, sondern auch für verdiente Vereinsmitglieder, die mit der Concordia-Ehrennadel ausgezeichnet wurden.