Jersleben l Das Naherholungscenter am Jersleber See hat für Jung und Alt viel zu bieten: Freizeitangebote wie der Abenteuerspielplatz für Kinder stehen neben dem eigentlichen Badespaß im See zur Verfügung. Zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung und zur Steigerung der Attraktivität des Erholungszentrums hat die Gemeinde Barleben beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Fördermittel für eine weitere Attraktion beantragt. Eine neue Wasserrutsche soll in Zukunft neben dem neuen Spielplatz noch mehr Gäste an den See locken.

Wo die Rutsche schon bald stehen soll, zeigte die Betriebsleiterin des Naherholungscenters, Birgit Hagemann. "Direkt auf einer freien Fläche am Hauptstrand soll die Wasserrutsche gebaut werden", erklärte sie. Zur Übergabe des Fördermittelbescheids über 100.000 Euro trafen sich unter anderem Franz-Ulrich Keindorff, Bürgermeister der Gemeinde Barleben, und Erika Tholotowsky, Bürgermeisterin der Gemeinde Niedere Börde, am Jersleber See. Zugegen war auch Wolfram Westhus, der als Manager beim Leader-Netzwerk des Landes die Umsetzung des vom ALFF geförderten Rutschen-Projektes unterstützt. Leader förderte ebenfalls den Bau des modernen Informationszentrums am Eingang des Erholungszentrums.

"Es wird eine Breitwellenrutsche, auf der ungefähr vier bis fünf Personen nebeneinander herunterrutschen können", erklärte Keindorff das neue Projekt. Wann Baubeginn ist, stehe allerdings noch nicht fest. "Erst wenn der Haushaltsplan der Gemeinde schlussendlich bewilligt wurde, können wir dazu nähere Angaben machen."

Keindorff hofft, dass der Haushalt Ende dieser Woche steht. "Der Baubeginn hängt aber noch von anderen Faktoren ab. Wir haben bis Ende Juni nächsten Jahres Zeit für den Bau der Rutsche, aber dieses Jahr wollen wir das schon noch angehen, um zeitnah fertig zu werden. Allerdings wollen wir den Badebetrieb nicht stören", erklärte der Bürgermeister.

Insgesamt fast 200.000 Euro kostet das Projekt Wasserrutsche, wovon die Hälfte des Betrages aus eigenen Mitteln finanziert werden muss.

Die kindertaugliche Rutsche soll laut Keindorff mit "genügend Puffer" bis in das Wasser des Sees hinein gebaut werden. Mit bis zu 25 Kilometern pro Stunde können die Badegäste dann dem See entgegen rutschen. Die Breitwellenrutsche ist laut Betriebsleiterin Birgit Hagemann das vorerst letzte Projekt, um das Naherholungscenter für Besucher noch attraktiver zu machen.