Insgesamt 84 Firmeninhaber, Existenzgründer und Investoren hat das Unternehmerbüro Barleben 2013 beraten. Auch bei Breitbandausbau, Klimaschutzkonzept und anderen Projekten haben Sven Fricke und sein Team mitgewirkt.

Barleben l Sven Fricke sieht das Unternehmerbüro in Barleben als "Bindeglied zwischen der Kommune und den Unternehmen". Zusammen mit seinen fünf Kollegen hat der Büroleiter auch im vergangenen Jahr zahlreiche Veranstaltungen besucht, organisiert und viele Projekte begleitet. Mit einem Tätigkeitsbericht zieht das Unternehmerbüro nun Bilanz über Ergebnisse, Zahlen und Fakten des Jahres 2013.

Um potenzielle Investoren anzulocken, Existenzgründer zu beraten und ortsansässige Unternehmen zu fördern, haben Fricke und sein Team im vergangenen Jahr insgesamt 84 Firmengespräche geführt. Wirtschaftsorientierte Veranstaltungen, darunter Unternehmerfrühsrück, -preisschießen und Firmenstaffellauf, wurden auch dazu genutzt, das "Produkt" Wirtschaftsstandort Barleben weiter zu vermarkten.

Ein Projekt, das das Unternehmerbüro 2013 beschäftigt hat, soll auch in diesem Jahr ein Thema sein. "Für uns ist wichtig, dass das Projekt Breitbandausbau zu Ende gebracht wurde und die Grundversorgung mit Internet somit sichergestellt ist. Wir möchten uns darauf aber nicht ausruhen", erklärt Sven Fricke gegenüber der Volksstimme. "Wir wollen in Barleben ein Hochgeschwindigkeitsnetz ausbauen", ergänzt der Leiter des Büros. Internetnutzer sollen dann mit einer Datengeschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde im World Wide Web surfen können. Entsprechende Fördermittel für den Ausbau eines Glasfasernetzes sollen beantragen werden, eine Machbarkeitsstudie sei bereits abgeschlossen worden.

Eine zentrale Rolle spiele in diesem Jahr auch der Klimaschutz. "Ein Konzept ist fertiggestellt worden. Daraus gehen neun Maßnahmen als Empfehlungen hervor", erläutert Fricke. So soll auf Anraten des Unternehmerbüros beispielsweise auf einem Lärmschutzwall im geplanten neuen Wohngebiet "Schinderwuhne" an der B189 eine Photovoltaik- oder eine Solarthermieanlage angebracht werden, um Energie zu sparen.

Anfang dieses Jahres wurde eine Kooperationsvereinbarung mit der Industrie- und Handelskammer Magdeburg und der spanischen Agentur für Arbeit geschlossen. Fachkräfte aus dem Mittelmeerland sollen möglichst an Firmen in der hiesigen Region vermittelt werden. "Wir betreiben Netzwerkarbeit", fasst Sven Fricke zusammen.

Kontakt zum Unternehmerbüro: Tel. 039203/5652160