Ehrenamtliches Engagement gewinnt weiter an Stellenwert. Dem trägt die Agentur "Engagement Drehscheibe" Rechnung und lädt für Sonnabend, 20. September, von 9.30bis 16 Uhr zum ersten Freiwilligentag in der Einheitsgemeinde Barleben ein.

Von Karl-Heinz Klappoth

Barleben l Eine Premiere erlebt Barleben am 20. September. Die Agentur "Engagement Drehscheibe" ruft an diesem Tag zum ersten Freiwilligentag in der Einheitsgemeinde auf.

Eine Idee, in den USA geboren, die großen Widerhall in Sachsen-Anhalt fand - in Magdeburg fand im Vorjahr bereits 8. Freiwilligentag statt- , war der Auslöser, auch in Barleben einen Freiwilligentag zu veranstalten, wie Nils Markwart von der Barleber Agentur erläutert.

Doch was steckt hinter dem Freiwilligentag? Bürgern, die sinnvolle Freizeitaktivitäten suchen, wird die Möglichkeit geboten, sich einen Tag von 9.30 bis 16 Uhr für eine gute Sache zu engagieren und somit etwas für die Gemeinschaft zu tun. "Wir wollen ehrenamtliches Engagement in der Einheitsgemeinde sichtbar machen und zeigen, dass durch vereinte Kräfte die vielseitigen Angebote in Kultur, Sozialem und Umwelt bereichert und unterstützt werden können", betont Nils Markwart. Fast 70Vereine, die Kitas und Schulen wurden im Vorfeld angeschrieben, ihre Vorstellungen, Wünsche zu äußern.

Am Donnerstagabend fand die erste Informationsveranstaltung in Vorbereitung auf den 20. September im Gemeindesaal in Barleben statt. Das Interesse aber hielt sich in Grenzen. Dennoch gibt sich Nils Markwart optimistisch: "Sieben Verein haben bereits signalisiert, dass sie auf jeden Fall mitmachen. Außerdem gab es zahlreiche Anfragen."

Also wurden erste Ideen entwickelt, was an diesem Tag getan werden kann. Da war die Rede davon, vielleicht das Vereinshaus winterfest zu machen, mit Kindern ein Zimmer in der Kita zu streichen, einen Spielnachmittag mit Senioren zu gestalten. Bis spätestens zum 16. Mai sollten die Projekte der Vereine im Breiteweg 147 vorliegen, "damit wir als ,Drehscheibe` helfend zur Hand gehen können und die freiwilligen Helfer den einzelnen Objekten zuordnen können", so abschließend Nils Markwart.