Seit zwei Jahren ist in Barleben Technik erforderlich, wird im Breiteweg der Maibaum in die Senkrechte gebracht. Der Stamm mit einer Gesamtlänge von 12,70 Metern, ist von den Kameraden der freiwilligen Feuerwehr einfach nicht mehr allein zu schultern.

Barleben l Bereits eine Stunde vor dem feierlichen Aufstellen des Maibaums hatten sich am Mittwoch bei schönstem Frühlingswetter und Sonnenschein zahlreiche Barleben und Gäste auf dem Innenhof der Mittellandhalle 2 einen Platz gesucht. Wie in all den Jahren gab es großes Interesse in der Bevölkerung für die Tradition, die seit einer Ewigkeit in Barleben ganz besonders intensiv gepflegt wird.

Pünktlich um 18 Uhr wurde dann durch Böllerschüsse des Schützenvereins Barleben auf dieses Ereignis aufmerksam gemacht. Für das Hochhieven des hohen rot-weißen Baumes mit der großen, geschmückten Maikrone standen ein gutes Dutzend Kameraden der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Barleben Gewehr bei Fuß. Bevor sie mit der tatkräftigen Unterstützung eines Kranes den schweren Baum aufrichteten, griff Ortsbürgermeister Horst Blume zum Mikrofon. Zusammen mit Vertretern von Vereinen und Majestäten wie Erntekönigin und Schützenkönigen eröffnete er das Fest.

Ganz besonderes bedankte sich Horst Blume bei den Kameraden der Feuerwehr, dem Schützenverein, Wirtschaftshof und vor allem beim Heimatverein. "Ohne ihr ehrenamtliches Engagement wäre dieses Fest in dieser Form nicht möglich", sagte er. Wieder einmal hätten Barleben was für Barleber gemacht.

Für den Ortsbürgermeister ist das der Schlüssel für den Erfolg. Worte des Dankes gingen auch an Wolfgang Buschner, der erneut die Veranstaltung mit viel Engagement und einem starken Team an seiner Seite organisiert hat.

Wie in all den Jahren war Erich Wehner für die Wappen von Vereinen, die den Maibaum schmücken, zuständig. In seiner Kellerwerkstatt im Nebengelass der Mittellandhalle hatte er seit Jahresbeginn an den Hoheitszeichen der Barleber Vereine und Persönlichkeiten gewerkelt. Weil nicht alle am Maibaum verewigt werden können, wurde an der Holzwand hinter dem Maibaum dafür Platz geschaffen.

Neu hat Erich Wehner in diesem Jahr eine große Tafel mit historischen Kostümen geschaffen. Auch dafür gab es Lob und Anerkennung. Als endlich der Maibaum stand, gab es von den Barlebern Applaus. Lange aber wurde das Schmuckstück nicht bestaunt, denn auf der Bühne begann das Festprogramm, eingeläutet von einer Trommelgruppe. Und natürlich war an zahlreichen Ständen bestens für das leibliche Wohl gesorgt.

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