GroßAmmensleben l Traditionell begrüßten die Groß Ammensleber den Wonnemonat Mai mit einem Fackelumzug durchs Dorf. So geschehen erneut am Mittwoch zur vorgerückten Stunde. Und das Prozedere ist jedes Jahr gleich: Auf dem Zentralen Platz erwarten die Teilnehmer voller Vorfreude die Schalmeienkapelle Groß Ammensleben, um sich mit ihren Fackeln und Lampions in den musikalischen Zug einzureihen.

Und Ortsbürgermeister Rüdiger Pfeiffer verriet kein Geheimnis, dass vor allem die Kinderherzen an diesem Abend höher als sonst schlugen. Kein Wunder, begannen doch die Laternen und Pechfackeln mit der einbrechenden Dunkelheit besonders schön zu leuchten. Der Tross zog sich mächtig in die Länge, denn die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Mädchen und Jungen der DRK-Ortsgruppe Groß Ammensleben begleiteten den Fackelumzug.

Wie ein Lindwurm schlängelte er sich durch den Ort und kam vor der Gemeindehalle zum Stehen. Kein Zufall, denn hier bot die Schalmeienkapelle noch ein kleines Platzkonzert mit Melodien, die ins Ohr, aber auch bei dem einen oder anderen Groß Ammensleber in die Beine gingen.

Gestern Vormittag wurde dann in geselliger Runde der 1. Mai gefeiert. Das beginnt mit dem Aufstellen des bunt geschmückten Maibaums. Diese so wichtige und schwergewichtige Aufgabe übernehmen stets die Sportler des SV Fortuna Groß Ammensleben 1948. Von der Gemeindeverwaltung der Niederen Börde aus ging es unter den Klängen der Schalmeienkapelle mit dem Maibaum quer durch den Ort zur Gemeindehalle. Frühlingslieder erklangen, als schließlich der Baum in die Senkrechte gebracht wurde.

Ortsbürgermeister Rüdiger Pfeiffer ließ es sich auch nicht nehmen, in einer kurzen Ansprache auf die Bedeutung des Feiertages hinzuweisen. Er vergaß aber auch nicht, jenen zu danken, die durch ihren Einsatz zum Gelingen der Maifeier beigetragen haben.