Mit befreundeten Vereinen, Kommunal- und Landespolitikern sowie weiteren Gästen haben die Barleber Schützen das 20-jährige Bestehen ihres Vereins gefeiert. Unter den Geschenken waren eine Granitplatte sowie ein Baum.

Barleben l Mit Salutschüssen aus vier Kanonen haben die Barleber Schützen das Geburtstagsfest zum 20-jährigen Bestehen ihres Vereins am vergangenen Sonnabend eröffnet. Passend zum Anlass schlüpften die Schießfreunde in ihre traditionellen Trachten und begrüßten ab 11 Uhr die geladenen Gäste auf dem Schützengelände am Ortsrand.

"Wir können stolz auf das sein, was wir erreicht haben."

Ulrich Dürrmann, Vorsitzender des Barleber Schützenvereins

Ulrich Dürrmann ließ die Vereinsgeschichte in seiner Ansprache Revue passieren. Der Vereinsvorsitzende erinnerte an die lange Tradition der Schützenvereine in der Gesellschaft, aber auch an die Zeit, in der sie aufgrund der politischen Verhältnisse verboten waren. "Am 15. April 1994 wurde dann der Schützenverein in Barleben neu gegründet. Unter Leitung von Wolfgang Rost konnte er bald eine beachtliche Mitgliederzahl aufweisen und so entstand der Wunsch, eine eigene Schießstätte zu besitzen", resümierte Dürrmann. Elf Mitglieder waren es bei der Gründung, aktuell sind es 76. Auf dem Gelände einer ehemaligen Mülldeponie errichteten die Barleber Schützen am Ortsrand über mehrere Jahre hinweg ihr heutiges Vereinsdomizil. "Wir können stolz auf das sein, was wir erreicht haben", sagte Dürrmann.

Zu den Gratulanten zählten am Sonnabend befreundete Vereine sowie Mitglieder des Landesschützenverbandes. Unter die Gäste mischten sich auch Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU), Landrat Hans Walker (CDU), Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich-Keindorff (FDP), Ortsbürgermeister Horst Blume (BBB) und weitere Politiker. In ihren Ansprachen betonten sie die große Bedeutung von Vereinen. Sie seien "wichtig für die Gesellschaft", sagte beispielsweise Thomas Webel. "Je stärker die Vereine, desto friedlicher der Ort", resümierte wiederum Horst Blume.

Nach den Ansprachen wurden einige Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft mit Ehrennadeln beziehungsweise Traditionsmedaillen ausgezeichnet. Auch für das "Geburtstagskind" gab es Präsente: Unter anderem der Verein für deutsche Schäferhunde sowie die Freiwillige Feuerwehr schenkten dem Verein eine schwere schwarze Granitplatte, die das Wappen der Barleber Schützen ziert. "Wir werden einen Ehrenplatz für dieses Schmuckstück finden", versicherte Vorsitzender Ulrich Dürrmann.

Bürgermeister Keindorff pflanzte mit Unterstützung von Horst Blume, Ulrich Dürrmann und Gemeinderatsmitglied Wilfried Büchner (FDP) zudem einen neuen Baum auf dem Gelände. Damit die junge Esche gut gedeiht, wurde sie anschließend mit einigen Schlucken Bier "getauft".

Vier Salutschüsse beendeten den offiziellen Teil der Geburtstagsveranstaltung. Nach dem gemeinsamen Mittagessen durften sich die Gäste noch beim Schießen um einen Spaßpokal amüsieren.

 

Bilder