Wolmirstedt l Mit der Veranstaltung "Podium der Jüngsten" bietet die Börde-Kreismusikschule Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren alljährlich eine Bühne. Über 100 Gäste kamen diesmal zu dem Konzert in der Aula des Kurfürst-Joachim-Friedrich-Gymnasiums in Wolmirstedt. "Für viele unserer jüngsten Musikschüler ist es heute eine Premiere. Entsprechend groß ist die Aufregung. Aber es ist wichtig, dass sie die Scheu verlieren, vor großem Publikum zu spielen", sagte Armin Hartwig, Leiter der Musikschule, zur Begrüßung. Neben zahlreichen Angehörigen der 28 kleinen Musikusse waren auch Wolfram Brinck und Wolfgang Werner vom Lions Club Ohrekreis gekommen. Sie begrüßte Armin Hartwig besonders herzlich und bedankte sich für die jüngste Spende, mit der die Schule zehn dringend benötigte Notenpulte für das gemischte Orchester finanzieren kann. "Sie haben sicher gehört, dass die Gebühren für die Musikschule ab dem nächsten Schuljahr moderat steigen. Trotzdem sind wir weiter auf Spenden angewiesen." Dass das Geld gut angelegt ist, davon konnten sich die Besucher überzeugen. Die Musikschüler spielten Blockflöte, Gitarre, Violine, Klarinette, Keyboard und Klavier, mehrmals wurde auch gesungen. Zu hören waren klassische und moderne Stücke sowie Volks- und Kinderlieder. Viel Beifall bekam Nele Hartel für ihr Lied "Sieben kleine Sterne", eine Eigenkomposition von Musikschullehrer Michael Brod. Mehrere Geschwister wie Jakob und Armin Lau (Blockflöte/Klavier), Jette und Johann Thomas Strauß oder Jonas und Maximilian Fahtz (Klavier, vierhändig) traten zusammen auf. Als ein ganz besonderes Talent aber entpuppte sich Leni Heu aus Wolmirstedt. Die Sechsjährige sang "Bruder Jacob" in fünf Sprachen und begleitete sich dazu auf der Gitarre. Bleibenden Eindruck hinterließ auch Benjamin Wagner, der auf dem Keyboard "Sag mir, wo die Blumen sind" von P. Seeger spielte. Gefeiert aber wurden alle Teilnehmer des "Podiums der Jüngsten" wie kleine Stars.

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