Irxleben l Auf die vorgeschriebene Geschwindigkeit werden seit Mittwoch die Autofahrer auf der Niederndodeleber Straße in Irxleben hingewiesen. Das von der Gemeinde errichtete Tempo-Messgerät ist ein weiterer Schritt der Umsetzung des von der Gemeinde Hohe Börde beschlossenen Schulwegsicherungskonzeptes für die Irxleber Grundschule.

Lage vor Kita und Schule wurde bereits entschärft

Auf Initiative des auch für den Verkehr zuständigen Wirtschaftsausschusses Hohe Börde hatte der Irxleber Arbeitskreis "Schulwegsicherung" - bestehend aus Eltern, Pädagogen aus Kita und Schule, Polizei, ADAC, Kreisverkehrswacht, Verwaltung und Wirtschaftsausschuss - eine ganze Reihe von kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen für mehr Sicherheit auf dem täglichen Schulweg empfohlen.

Bereits beim Ausbau der zu Schule und Kita führenden Straße "Im Fuchstal" waren Fahrbahnverengungen, sichere Rad- und Fußwege und eine bauliche Umgestaltung des Parkplatzes zwischen Kita und Schule erfolgt.

Drei Varianten für die Kreuzung am Adler

Ein weiterer großer Schritt ist nach Einschätzung des Vorsitzenden des Wirtschaftsausschuss, Matthias Schwenke, in absehbarer Zeit die Entspannung an der wohl brisantesten Straßenkreuzung in ganz Irxleben am Adler (Kreuzung Niederndodeleber Straße/Helmstedter Straße/B1). Schon für Autofahrer ist das Aufbiegen aus Richtung Niederndodeleben auf die B1 kommenden trotz zweier Verkehrsspiegel eine echte Herausforderung, für Kinder ist die Kreuzung lebensgefährlich. Zwar gibt es in 600 Meter Entfernung eine Ampel, doch nicht alle Kinder gehen diesen Umweg.

Matthias Schwenke unterstrich: "Alle Gremien der Gemeinde stimmen darin überein, dass der Zustand an der Adler-Kreuzung unzumutbar ist. Das sahen auch Vertreter der für Bundesstraßen zuständigen Landesverkehrsbehörde, des Landkreises und der Gemeinde nach einem Vor-Ort-Termin so. Tenor nach dieser Beratung ist, dass es eine Neuplanung der Kreuzung geben soll. Dafür sind drei Varianten im Gespräch: eine Ampelregelung, eine Insel als Querungshilfe für Fußgänger oder ein Kreisverkehr. Welche dieser Alternativen zum Tragen kommt, hängt auch von noch zu klärenden Grundstücksfragen ab. Denn wir brauchen mehr Platz, um eine gute Lösung umsetzen zu können."