In den neuen Elbe-Heide-Verbandsgemeinderat ziehen acht Neulinge ein. Wahlleiter Burkhardt Wolff gab am Mittwoch das vorläufige Wahlergebnis bekannt. Die CDU ist mit zehn Sitzen die stärkste politische Kraft.

Elbe-Heide l Die Wahlen zum Verbandsgemeinderat sorgten für einige Überraschungen. So verpasste es die bisherige Vorsitzende des Verbandsgemeinderates, Karin Osterland, die für die Bürger für Mahlwinkel in das Rennen gegangen war, erneut in das höchste Gremium der Verbandsgemeinde Elbe-Heide einzuziehen.

Auch Sigurd Heimann (FUWG Angern-Burgstall) wurde nicht wiedergewählt. Damit ist der Burgstaller Bürgermeister außer dem Colbitzer Dorfoberhaupt, das in der Stichwahl am 15. Juni gewählt wird, der einzige Bürgermeister einer Mitgliedsgemeinde, der nicht im Verbandsgemeinderat vertreten ist.

Bemerkenswert ist nicht nur, dass die CDU zehn Sitze im neuen Rat stellt, sondern auch, dass acht Kandidaten aus Colbitz/Lindhorst gewählt wurden. "Da zahlt sich die hohe Wahlbeteiligung in der Gemeinde aus, in der gleichzeitig Bürgermeisterwahl war", kommentierte Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Schmette (CDU). Die acht Männer und Frauen aus dem Heidedorf kandidierten für die CDU, Die Linke, die Grünen und für die Bürger für ColbitzLindhorst.

Ungewöhnlich ist auch, dass es Dieter Hübsch (Grüne) zwar nicht in den Colbitzer Gemeinderat, aber in den Verbandsgemeinderat geschafft hat. Die konstituierende Sitzung soll voraussichtlich am 23. Juni stattfinden. So will es Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Schmette dem an Jahren ältesten Ratsmitglied vorschlagen.

Das Wahlergebnis kann auch auf der Internetseite der Verbandsgemeinde www.elbe-heide.de nachgelesen werden.