Zu einer Sport-, Spiel- und Spaßmeile hatte sich der Sportplatz in Loitsche am Kindertag verwandelt. Für die Jüngsten aus der Region hatten sich die Vereine einiges einfallen lassen - und das inzwischen zum wiederholten Mal.

Loitsche l Ein munteres Treiben bestimmte am Sonntag den Sportplatz von Loitsche. Im Mittelpunkt standen die Kinder der Großgemeinde Loitsche-Heinrichsberg und auch von außerhalb waren kleine Gäste gern gesehen, schließlich war Kindertag. Und da sollten die Jüngsten sich so richtig feiern lassen und ihren Spaß haben.

Die Idee war in Loitsche-Heinrichsberg nicht neu, wie Bürgermeisterin Bettina Seidewitz bestätigte. Sie wurde vor zwei Jahren im Rahmen der Vereinstreffen, bei denen regelmäßig die Vertreter der örtlichen Vereine zum Gedankenaustausch zusammenkommen, geboren.

Nach einer wetterbedingten Pause im vergangenen Jahr sollte es in diesem Jahr wieder bunt zugehen. Und so hatten die Vereine nicht nur die Hüpfburg für das große Hüpfen aufgebaut, sondern auch allerhand sportliche Herausforderungen ausgetüftelt. Mal kam es mehr auf die Geschwindigkeit an, häufiger aber auf das Geschick. Wenn der Papa mal helfend eingriff, war das auch nicht schlimm. Wichtig war das Probieren. Bei den meisten Spielen war aber keines der Kinder zu klein.

So hatte am Stand der Jugendfeuerwehr beispielsweise die Kübelspritze allerhand zu tun. Die Kinder mussten den Schlauch gezielt auf die einige Meter entfernt stehenden Flaschen richten, dass der Wasserstrahl sie zu Fall bringen konnte. Selbstverständlich waren die Jugendwartin Franziska Lücke und die Mitglieder der Jugendfeuerwehr zur Stelle, um Hilfe zu leisten. So wurde die Aufgabe für die Meisten ein Kinderspiel.

Ein ebenso ruhiges Händchen war auch bei den Anglern gefragt. Hier sollte das Gewicht an der Angelschnur ein bestimmtes Ziel treffen. Ob geschafft oder nicht - an jeder Station gab es für jedes Kind einen Stempel auf den Laufzettel.

So zeigten sich die Mädchen und Jungen auch sehr aktionsfreudig. Sie bewiesen beim Sackhüpfen, Büchsenwerfen und anderen Geschicklichkeitsspielen, die die Loitscher Powerfrauen an ihrem Stand vorbereitet hatten, ebenso Leistung wie im Trainingsparcours oder beim Geschwindigkeitsschießen des Sportvereins. Am Stand des Freizeitzentrums konnte sich jeder, der wollte, mit Hilfe von Schminke ein buntes Gesicht zaubern lassen. Und auch die Loitscher Blaskapelle ließ sich nicht zweimal bitten und sorgte nebenher für den guten Ton.

Nachdem die Kinder an allen Ständen ihre Stempel für den Laufzettel eingesammelt hatten, ging es ans Tauschgeschäft mit der Bürgermeisterin. Nach einem Kontrollblick auf den Laufzettel verteilte sie Wertmarken für Essen, Trinken und ein Eis. Auf die Frage, ob die Spiele Spaß gemacht hätten, nickten die kleinen Teilnehmer lächelnd.

Für die Organisatoren der Veranstaltung war das gleichbedeutend mit "Mission geglückt", nicht zuletzt auch, weil das Wetter gut mitspielte. Zwar waren die Temperaturen weniger sommerlich, aber es regnete nicht.

Doch selbst wenn es geregnet hätte, wären Spiel und Spaß für die Jüngsten des Dorfes nicht ausgefallen. "Wir hatten schon im Vorfeld eine Schlechtwettervariante besprochen, bei Regen wären wir in die Sporthalle gegangen", erklärte Bettina Seidewitz. Ausgefallen wäre das Fest auf jeden Fall kein zweites Mal.

 

Bilder