Egal ob Elbe oder andere Flüsse - die Wasserwanderer des Rogätzer Kanuvereins sind regelmäßig mit ihren Booten auf Tour, um die Heimat von der Wasserseite zu entdecken.

Rogätz l Die Rogätzer Kanuten zog es auch am Herrentag aufs Wasser. Insgesamt starteten 18 Wasserwanderer in acht Zweierkajaks und zwei Einerkajaks am Bootshaus der Wolmirstedter Kanuten. Die sportliche Tour begann bereits schon eine Stunde vorher, als sich ein Konvoi aus mehreren Fahrzeugen und Bootsanhängern am Rogätzer Bootshaus in Richtung Wolmirstedt in Bewegung setzte. Alle waren gespannt, was die Tour wohl bringen würde.

Vom Bootshaus in Wolmirstedt ging es auf dem Mittellandkanal zum Schiffshebewerk Rothensee. Dort stand den Wasserwanderern dann ein Schleusenvorgang in dem 1938 eingeweihten und erst im vergangenen Jahr wiedereingeweihten Hebewerk bevor. Über den Abstiegskanal zur Elbe wurde dann das heimatliche Bootshaus in Rogätz angesteuert.

Doch zwischendurch war auch Zeit für eine kleine Stärkung. Deshalb legten die Rogätzer Wasserwanderer an einer Buhne kurz hinter der Autobahnbrücke bei Hohenwarthe eine Rast ein, um Würstchen zu grillen.

Anschließend ging es weiter, doch als die Boote in den heimischen Gefilden in Rogätz angelandet waren, war noch lange nicht Schluss. Bevor der Tag gemütlich ausklingen konnte, wartete erst einmal noch einiges an Arbeit auf die Wasserwanderer. Schließlich mussten die Boote noch gereinigt und verstaut werden.

Doch beim Bier wurden schon Pläne für die nächste Tour geschmiedet. Die soll schon am kommenden Wochenende nach Schönburg in die Saale-Unstrut-Region führen.