Nach dem Hochwasser vor einem Jahr mussten die Mitglieder des Zielitzer Hundeclubs zahlreiche Stunden zum Wiederaufbau leisten. Für die kleine Unterkunft am Rande des Hundeplatzes gibt es jetzt wieder Hoffnung.

Zielitz l An eine Idylle, wie sie derzeit auf dem Zielitzer Hundeplatz herrscht, war vor einem Jahr nicht zu denken. Durch das Hochwasser ist der Platz im wahrsten Sinne des Wortes abgesoffen. Vier Wochen lang war den Freunden des Hundeclubs Zielitz das Betreten des Platzes nicht möglich und im Nach- hinein sahen sie dann die ganze Bescherung. Die Elektrogeräte hatte die Feuerwehr zwar noch gerettet, aber im Domizil, in dem die Hundefreunde auch gern einmal zusammensitzen, stand das Wasser bis unter der Decke.

In der Küche blieb ihnen nichts anderes übrig, als die Paneele abzureißen. Noch heute ist die Atmosphäre in den Räumlichkeiten alles andere als schön. Doch zunächst sorgten die 15 Stamm-Mitglieder des Hundeclubs erst einmal dafür, dass sie den Platz wieder für die regelmäßige Ausbildung ihrer Hunde nutzen können. So waren beispielsweise auch die Hundehütten teilweise nicht mehr zu gebrauchen, nachdem sie tagelang im Hochwasser schwammen. Aus den Überresten wurden neue Hütten zusammengezimmert. Den ganzen Sommer über wurde aufgeräumt.

Sorgenkind blieb das Häuschen am Rande des Platzes. Da der Hundeclub kein eingetragener Verein ist, fiel er bei der Vergabe von Fördermitteln zum Wiederaufbau durch das Raster. Und auch in der eigenen Kasse mangelte es an Reichtümern. So sind die Hundefreunde jetzt froh über ein Licht am Ende des Tunnels. Nachdem Mirko Rüger, kaufmännischer Leiter im Kaliwerk Zielitz, einen Scheck in Höhe von 300 Euro vorbeigebracht hat, können sie nun die nächste Sanierungsetappe in den Räumlichkeiten beginnen. "Ich denke, das Geld kommt in gute Hände", so Rüger.

Wer mit seinem Hund trainieren möchte, ist immer sonntags, ausgenommen an Feiertagen, willkommen. Ab 10 Uhr sind die Mitglieder des Hundeclubs auf dem Platz.