Sandbeiendorf l Wie so oft am Brocken hatten auch die Sandbeiendorfer bis zu einer Höhe von etwa 1000 Metern wunderbares Wanderwetter. "Am Gipfelstein, nur zirka 140 Meter höher, war es dann mit der guten Aussicht vorbei", berichtet Vereinsvorsitzender Günter Grau.

Leider fanden die Wanderfreunde auf dem Gipfel das typische Brockenwetter, welches sich aus Sonne , Wolken, Regen und Wind zusammensetzt, vor. Damit blieb der erhoffte Weitblick bis zur Zielitzer Kalihalde, der bei schönem Wetter durchaus möglich ist, versagt. Ein Teil der 30 Sandbeiendorfer Teilnehmer hatte ab Schierke die Möglichkeit genutzt, in einem Kremser zum Brockengipfel zu fahren. Die anderen Heimatfreunde wanderten nicht nur bis zum Gipfelstein hoch, sondern auch wieder herunter.

Unterwegs trafen beide Gruppen auf Benno Schmidt besser bekannt als "Brocken-Benno". Das weithin bekannte Urgestein stand inzwischen bereits mehr als 7000 Mal auf dem Gipfel und ist mittlerweile ein bekannter Werbeträger des Harzes.

Besuch des Museums

Benno Schmidt ist der Sandbeiendorfer Heimatverein nicht ganz unbekannt. "Ich bin mit ihm schon viel gemeinsam durch die Harzberge gewandert", verriet Vereinsvorsitzender Günter Grau.

Trotz der nicht gerade optimalen Sicht auf dem Gipfel waren alle Teilnehmer guter Stimmung. Nach Vesper und Museumsbesuch war man sich einig, wieder ein schönes Stück Heimat näher kennengelernt zu haben.

Ihre Exkursionen führten die Sandbeiendorfer Heimatfreunde in den vergangenen Jahren unter anderem zum Wasserstraßenkreuz Magdeburg, in die Stadt Tangermünde, in das Bundeswehr-Gefechtsübungszentrum oder in das Jagdschloss Letzlingen.