Wolmirstedt l Der Platz vor der Museumsscheune war rot. Feuerwehrrot. Hier hatten die Ortswehren aus Wolmirstedt, Glindenberg und Mose alle Register gezogen und nicht nur ihre Technik zur Schau gestellt, sondern sich auch jede Menge Aktionen für die Besucher einfallen lassen. Die Kinder konnten gesichert durch ein Seil Kisten hinaufklettern, es gab ein Quiz und Spiele mit der Kübelspritze. Alle Angebote der Feuerwehr und der anderen Aussteller, wie DRK und Tourismusverband, Theater und Bibliothek wurden reichlich von den Besuchern angeschaut und genutzt.

Den oberen Burghof hatte das Bodelschwingh-Haus in einen Garten voller Farben verwandelt. Dort gab es Essen und Trinken nach Herzenslust, aber auch Holzarbeiten, Gewebtes, Getöpfertes, einen Streichelzoo, unendlich viele Spielangebote und ein buntes Bühnenprogramm mit viel Musik und Tanz und einer Modenschau.

In der Schlosskapelle drängten sich Kinder und Eltern zum Familienkonzert, die hohe Sangeskunst zeigten am späten Nachmittag der Kammerchor und "Triple S".

Die Museumsscheune war fest in Kinderhand. Roger Altenburgs Programm "Liederspaß für Kinder" nagelte die Jüngsten regelrecht vor der Bühne fest. Sie sangen mit und tanzten mit und innerhalb dieses Programms zeigten die Kinder der Diesterweg-Grundschule, was in ihnen steckt. Sie können trommeln, singen, tanzen und Pantomime.

Am Sonntag waren Scheunenvorplatz und Burghof wieder verwaist, die Freilichtbühne avancierte zum alleinigen Ort des Freiluft-Geschehens. Hier stritten sich die Ratsherren in der historischen Ratssitzung mit den Damen über den Betrieb eines Badehauses, der Gemischte und der Bergmannschor sangen und das OK-Live-Ensemble entzündete sein Feuerwerk aus Artistik und Tanz, bevor das Helene-Fischer-Double auftrat. "Udo Lindenberg" hatte abgesagt.

"Die Tradition des Stadtfestes sollte unbedingt beibehalten werden", sagte Freilichtbühnenbesucher Dietmar Kühnemann.

   

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