Trotz eines nicht rechtzeitig angelieferten Zeltes wurde das Zeltlager der Schricker Kinderfeuerwehr für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis. Dafür sorgten viele Helfer aus den Wehren Schricke und Zielitz.

Schricke l Das lange geplante Zeltlager der Kinderfeuerwehr Schricke schien zu scheitern: Das neue Zelt kam nicht rechtzeitig an. Kurzerhand wurde eine Ausweichvariante realisiert.

Am Freitagnachmittag zogen sechs Mitglieder der Kinderfeuerwehr Schricke und zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr Zielitz ins Bürgerhaus Schricke ein. Nachdem alles eingeräumt war, ging es gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Zielitz und vielen Kameraden der Feuerwehren Zielitz und Schricke an das Zielitzer Kiesloch. Die dort abgehaltene Übung bestand darin, Menschen vom anderen Seeufer zu retten. Es wurden kleine Trupps gebildet. Die Kameraden Horst Nitzer und Jürgen Käbitz steuerten das Schlauchboot und unterstützten die Kinder und Jugendlichen.

Danach ging es zum Geräte- haus der Zielitzer Feuerwehr. Dort wurde gegrillt und Fußball geschaut.

Nach einer kurzen Nacht ging es am Sonnabend schon sehr zeitig los. Die Mitglieder der Kinderfeuerwehr hatten sich vorgenommen, beim Grisu-Tag am Jersleber See den Wissenstest, Stufe 1, zu absolvieren. Das gelang auch. Alle sechs Kinder freuten sich über ihre Urkunden und Ansteckbuttons. Unterstützt wurden sie von den Kameradinnen Nadine Nölche und Kerstin Pfeifer.

Nachmittags folgten dann im Schricker Park für alle Teilnehmer des Zeltlagers die "Schricker Wasserspiele". Es wurde auf der Wasserrutsche gerutscht und eine richtige Wasserschlacht geschlagen. Zum Abendbrot bekochte Marga Droß den hungrigen Feuerwehrnachwuchs mit Nudeln und Tomatensoße.

Gruselige Nachtwanderung

Beim anschließenden Kinoabend fielen einigen Teilnehmern schon die Augen zu. Doch mit Eintreten der Dunkelheit ging es dann noch zu einer Nachtwanderung rund um Schricke. An einigen Stellen gab es kleine Grusel- überraschungen, für die Kameraden aus Zielitz und Schricke sorgten. Nach diesem ereignisreichen Tag fielen alle nur noch erschöpft in die Betten. Am Sonntag früh endete das Zeltlager mit einem gemeinsamen Frühstück.