Wolmirstedt l Roger Altenburg, der Kindershow-Musiker aus Magdeburg, hat sich in Wolmirstedt verliebt. "Es ist ein verträumtes Städtchen, das gefällt mir sehr gut. Besonders die Gegend rund um die Ohre und die Schlossdomäne ist idyllisch. Hier lebt es sich sicher gut." Auch weil sich der Künstler hier beruflich angenommen fühlt, sucht er in der Ohrestadt seit einiger Zeit eine größere Wohnung oder ein Haus, wo er auch sein Studio einrichten kann. Bürgermeister Martin Stichnoth, der ihn nach seiner Show "Liederspaß für Kinder" zum Stadtfest kennenlernte, unterstützt ihn bei der Suche nach einer geeigneten Bleibe. "Ich würde mich sehr freuen, ihn als Neu-Wolmirstedter begrüßen zu können."

Roger Altenburg ist in Wolmirstedt und Umgebung kein Unbekannter. Schon mehrmals ist er in Kindereinrichtungen und Grundschulen mit seinen Shows aufgetreten und gefeiert worden. Mit der Diesterweg-Grundschule plant er die Produktion einer professionellen CD. Alle Lieder darauf singen die Mädchen und Jungen selbst. Wie Roger Altenburg sagt, wird schon fleißig geübt und alle sind voller Vorfreude. Der Musiker, der an der Hochschule Franz Liszt in Weimar studiert hat, ist auch für sein soziales Engagement bekannt. Seit vielen Jahren ist er als musikalischer Botschafter für krebs- und leukämiekranke Kinder im Einsatz. Besonders unterstützt er das Elternhaus für krebskranke Kinder am Uniklinikum Magdeburg. Diese Einrichtung bietet betroffenen Eltern ein zweites Zuhause in der schlimmen Zeit. Es ermöglicht ihnen, während der Behandlung ihren Kindern ganz nah zu sein. Jährlich werden bis zu 40 neuerkrankte Patienten - auch aus dem Bördekreis - aufgenommen.

Um möglichst viele Menschen mit seiner Botschaft erreichen zu können, nutzt er jede Gelegenheit. So jüngst auch den Geburtstag des Wolmirstedter Bürgermeisters, wo er als Überraschungsgast auftrat. Er sang unter anderem "Über sieben Brücken musst du gehen" vom der Gruppe Karat und "Über den Wolken" von Reinhard Mey. Die Geburtstagsgesellschaft stimmte begeistert und textsicher ein. Altenburger begeistert: "Und singen können die Wolmirstedter auch. Noch ein Grund mehr, sich hier niederzulassen."