Die Leibnizschule feiert in zwei Jahren ihren 45. Geburtstag. Schon heute sind sich Lehrer, aber vor allem Schüler sicher, es wird ein rauschendes Jubiläum. Gestern nämlich brachten die 250 Mädchen und Jungen beim ersten Schulfest den Nachweis, dass sie eigenständig eine große Party auf die Beine stellen können.

Wolmirstedt l Die Mädchen und Jungen der Leibniz-Sekundarschule verstehen es richtig gut, Feste zu feiern. Ob nun das Sportfest ansteht oder der viel gepriesene Talentewettbewerb stattfindet, die Schüler aus der Gipfelstraße sind mit Ehrgeiz stets bei der Sache. Doch was gestern Vormittag auf dem Schulhof abging, ist kaum zu toppen, war seit 24 Jahren nicht der Fall. Um aber keine falschen Illusionen zu wecken, Fußball wurde nicht gespielt.

Gestern wurde seit der Wende 1989 das erste Schulfest an der Sekundarschule gefeiert. "Eigentlich müsste es Schülerfest heißen", versichert die Lehrerin Gerhild Schmidt, "denn bis auf die Initialzündung, ein Fest zu feiern, haben die Mädchen und Jungen der fünften bis neunten Klasse alles selbst initiiert." Vor allem das Bühnenprogramm, das die Schüler auf die Beine stellten, hatte Format, schwärmt selbst Schulleiter Ingolf Berg. Er war es auch, der die Idee für die "Schulparty" hatte. Die Umsetzung des Schulfestes wurde von der ersten Minute an von den Schülern in Eigen- regie übernommen, wie Gerhild Schmidt versichert.

Gut ein halbes Jahr haben die Schüler an dem Bühnenprogramm geschrieben und dafür intensiv geprobt. Die Mühen haben sich gelohnt, wie gestern ab 11 Uhr die nachhaltigen Auftritte der Sänger, Tänzer, Rezitatoren und Akrobaten bewiesen. Doch auch das Rahmenprogramm, worum sich das Elternkuratorium sorgte und das bereits um 8 Uhr eingeläutet wurde, war spitze. Ob nun Bogenschießen, Reaktionstest, Schminken Slackline oder Sportmobil - der Vormittag war sehr kurzweilig.

Und gemundet, so der Tenor, hat das Sommerfest auch den Gästen, unter ihnen Bürgermeister Martin Stichnoth. Weil viele im Vorfeld zupackten, parkte für Stunden ein Eiswagen in der Gipfelstraße, wurde rechtzeitig der Grill angeheizt, sorgten vor allem die Eltern für Kaffee und leckeren Kuchen. Das letzte Wort aber hatten selbstredend die Lehrer, die mit der 6b die beliebteste Klasse ehrten.

   

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