Farsleben l Die Feuerwehr in Farsleber ist nicht nur ein großer Sicherheitsfaktor, sondern bemüht sich auch, das kulturelle Leben in dem kleinen Ort weiter anzukurbeln. Deshalb lädt die Wehr auch nicht zum Tag der offenen Tür, sondern wie jetzt geschehen, zum Familientag ein. Deshalb traf man sich nicht vor dem Feuerwehrgerätehaus, sondern auf dem Sportplatz. "Auch wenn die Anstrengungen im Vorfeld gewaltig waren, der Aufwand hat sich gelohnt", zieht Michael Knackmuß nach einem einen kurzweiligen Tag ein durchweg positives Fazit, "denn alle, ob Jung oder Alt, kamen auf ihre Kosten."

So wurde die komplette Feuer- wehrtechnik aufgefahren, kam zudem die Werksfeuerwehr Zielitz mit einer modernen Drehleiter. Besonders bei den jüngsten Besuchern war das Interesse an der modernen Technik groß. So ließen die Kameraden auch nichts anbrennen, blieb keine der Fragen unbeantwortet.

Der Familientag aber bot noch einiges mehr, wurde vor allem der Sport an diesem Tag ganz groß geschrieben. "Wobei bei aller Ernsthaftigkeit allein der Spaß zählte", wie Michael Knackmuß versicherte. Das sah Ortsbürgermeister Rolf Knackmuß genauso und spendete gern einen Ehrenpokal für das Volleyballturnier. Sechs Farsleber Mannschaften liefen auf. Das beste Ende hatten die "Volleybären" für sich, die das Turnier vor den "Flutschfingern" und der ersten Mannschaft des Jugendclubs gewannen. Dass in Farsleben manch hoffnungsvolles Fußballtalent heranwächst, bewiesen die Jungen beim Torwandschießen. Luca Wrono und Emil Penndorf (bis Ak 15) teilten sich mit je drei Treffern den ersten Platz. Bei den Jüngsten (bis vier Jahre) siegte Noah-Pascal Liebscher mit zwei Treffern. Zum Schluss waren die Väter dran, die aber mussten ein Startgeld zahlen. Insgesamt 75 Euro kamen so in die Vereinskasse. Geld, über das sich nun der Kindergarten freuen darf.

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