Hundisburg l Thomas Webel hat am Sonntagabend in der Ziegelei Hundisburg seinen 60. Geburtstag gefeiert. Zahlreiche Freunde, Wegbegleiter, Partei- und Kabinettskollegen ließen es sich nicht nehmen, dem CDU-Landeschef, Verkehrsminister und ehemaligen Börde-Landrat zum Jubiläum zu gratulieren. Auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff war mit Frau gekommen, um seinem Landesvorsitzenden herzliche Glückwünsche zu überbringen.

Haseloff lobte Webel als einen verlässlichen, loyalen und bodenständigen Menschen. "Er ist eine starke und feste Säule im Kabinett", sagte Haseloff, um sich dann bei den Menschen in der Börde dafür zu "entschuldigen", dass er den Klein Ammensleber 2011 als Minister für Landesentwicklung und Verkehr ins Kabinett berufen habe. "Ansonsten wäre er sicher der dienstälteste und unabwählbare Landrat in Sachsen-Anhalt, wenn nicht gar in Mitteldeutschland geworden", so der Ministerpräsident. Doch nun bringe er eben Kontinuität aus der Börde ins Kabinett. Haseloff und Webel kennen sich bereits aus der gemeinsamen Studienzeit in Dresden.

Innenminister Holger Stahlknecht, zugleich Vorsitzender der Börde-CDU, würdigte ebenso in seiner Ansprache die Verdienste Webels um die Region. "Als Landrat hat er diesen Landkreis wie kein anderer geprägt. Er ist ein Mann der ersten Stunde, hat drei Kreisfusionen mitgemacht und ist jedes Mal wieder mit überragendem Ergebnis Landrat geworden. Und bei all dem ist er dennoch Mensch geblieben", so Stahlknecht.

Geboren in Hamburg kam Thomas Webel 1957 in die Magdeburger Börde. Das Heimweh seiner Mutter sei damals der Grund gewesen, erzählte Webel. Damals standen Barleben, Meitzendorf oder eben Klein Ammensleben zur Auswahl, weil die Familie nicht nach Magdeburg ziehen durfte. "In Klein Ammensleben war die Wohnung am schönsten", sagte der gut aufgelegte Minister. Er nutzte die Chance, sich bei vielen Freunden zu bedanken. Vor allem aber bei seiner Familie und seiner Frau Steffi, die ihm stets den Rücken freigehalten haben, damit er seiner politischen Arbeit nachgehen konnte. Sein Dank galt aber auch seinen ehemaligen Mitarbeitern der Kreisverwaltung und seinen jetzigen Mitarbeitern im Verkehrsministerium. Er sei froh und dankbar, dass er vieles mit und für die Menschen auf den Weg bringen konnte, um das Land voranzubringen.