Beim 20. Beachvolleyball-Turnier am Jersleber See haben am Wochenende 20 Mannschaften um den Sieg gepritscht. Unterhaltung bot am Abend eine Sommerparty mit jungen Artisten und einem Wolfgang-Petry-Double.

JersleberSee l Bereits zum 20. Mal haben Hobby- und aktive Beachvolleyball-Spieler am Jersleber See ein Spaßturnier ausgetragen. 20 Mannschaften mit jeweils zwei Spielern pritschten am Sonnabend und Sonntag um die besten Plätze. Unter ihnen war auch Uwe Merten. Er ist seit 15 Jahren Organisator des Turniers. Für den Sieg reichte es für sein Team "Im Po Sand" zwar nicht, aber das spiele für ihn keine Rolle. "Das Ganze soll nur als Spaß rüberkommen", betonte er. Für gute Stimmung sorgte während der ganzen Veranstaltung ein DJ.

"Einige haben schon als Kinder an dem Turnier teilgenommen."

Uwe Merten, Organisator des Beachvolleyball-Turniers am Jersleber See

Einige der Spieler seien von Beginn an dabei. "Sie haben schon als Kinder an dem Turnier teilgenommen", sagt Merten. Heute allerdings hätten Minderjährige keine großen Chancen mehr auf Erfolg. "Das Niveau steigt immer weiter an", erklärte der Organisator. Die Hälfte der Mannschaften bestehe aus aktiven Vereinsspielern, die anderen zehn Teams schlagen den Ball nur ab und an in ihrer Freizeit übers Netz. Aus diesem Grund werden die einen laut Merten auch nach international geltenden Beachvolleyball-Regeln bewertet, die anderen nach weniger strengen Vorschriften.

Auf die Siegermannschaft wartete ein Wochenende freie Fahrt mit einem Pickup. Zu gewinnen gab es auch diverse Gutscheine und einen Präsentkorb, organisiert von Birgit Hagemann, Geschäftsführerin des Erholungszentrums am Jersleber See.

Später am Sonnabend lockte eine Sommerparty weitere Besucher zum Strand. In einem Festzelt präsentierten sich ab 19 Uhr zunächst junge Artisten aus Jena mit einer Reifen-Show und später noch einmal mit einer menschlichen Pyramide. Anschließend sorgte Sänger Frank Peters als Wolfgang-Petry-Double für Stimmung. Mit "Wahnsinn" und anderen Hits des einstigen Schlagerhelden aus den 1990er Jahren unterhielt der Jeßnitzer das Publikum. Nach "Wolle" gab es abermals Schlager auf die Ohren - diesmal von den "Hitpiraten" aus Berlin. Zwischen den einzelnen Künstlern animierte auch ein DJ die Gäste zum Tanzen.

"Es ist Platz für etwa 400 Leute im Zelt", sagte Veranstalter Wolfgang Buschner. Genauso viele Besucher zählte der Organisator schließlich auch während der Party. Noch bis 2 Uhr wurde getanzt, gefeiert und geschwitzt.

   

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