Klettern, kreativ sein, baden und auf Reisen gehen - das Ferienprogramm im Niederndodeleber Hort ist abwechslungsreich. Doch die Erzieher wollen die Kinder nicht mit Angeboten überhäufen.

Niederndodeleben l Bis zu 50 Ferienkinder tummeln sich derzeit täglich im Hort in Niederndodeleben. Langeweile kann hier nicht aufkommen - nicht einmal an regnerischen Tagen, wie es sie in dieser Woche schon gab. Zu verdanken haben die Mädchen und Jungen die langeweilefreie Zone Hortleiter Steve Zaruba und seinem Team. Denn die haben einen abwechslungsreichen Ferienplan mit besonderen Höhepunkten aufgestellt. Die Räumlichkeiten geben aber auch viele Möglichkeiten, eigene Ideen zu entwickeln. So können die Mädchen und Jungen im Bewegungsraum herumtollen, während sich andere lieber zurückziehen, um sich Gesellschaftsspielen zu widmen oder kreativ zu sein. Einige Mädchen haben so das Nähen oder Häkeln für sich entdeckt, unter anderem genähte Eulen zeugen davon, dass auch diese Angebote gut ankommen.

Der Mittwoch hat sich aber inzwischen zum Reisetag entwickelt. Zumindest im August sind die Kinder und Erzieher fast jeden Mittwoch außer Haus. So geht es heute auf den Spielplatz im Magdeburger Stadtpark, nächste Woche sind die Kinderstadt "Elberado" und der Hegelspielplatz, ebenfalls in Magdeburg, das Ziel. Am 20.August wird der Ersepark in Uetze angesteuert und am 28.August, mal ein Donnerstag, geht es nach Königsaue. Kurz vor Ferienabschluss wird am 2. September noch ein Kinotag, der wieder mit einem Ausflug nach Magdeburg verbunden ist, eingeschoben.

Doch auch seit Beginn der Ferien haben die Grundschüler schon reichlich Erlebnisse bei Ausflügen gesammelt. So haben sie den Ferienauftakt mit 700 Kindern in Magdeburg-Buckau erlebt. An den Barleber See ging es zum Baden und bei einer Fahrradtour haben sie das Saure Tal erkundet.

"Bei schönem Wetter nutzen wir aber auch täglich das Schwimmbad im Ort", erklärt Steve Zaruba. Der Spaß für die Kinder stehe bei der Feriengestaltung, so sagt er, im Vordergrund, sie sollen nicht mit Angeboten überhäuft werden.

Eine Zeit, wo es die Kinder aber auch gern einmal ruhig angehen lassen, ist, wie die Erzieher festgestellt haben, die Frühstückszeit. Gemeinsam bereiten die Mädchen und Jungen mit den Erziehern ein gesundes und abwechslungsreiches Frühstück vor und bedienen sich dann am Büffet. Das gefällt ihnen sehr, selbst den ganz Kleinen, die im September zur Schule kommen und jetzt bereits zur Eingewöhnung da sind. "Die fühlen sich wohl hier", sagt Steve Zaruba, der gemeinsam mit seinen Kollegen auch schon den "frischen Wind" gespürt hat, den die kleinen Knirpse mitbringen.