Ein neuer zentraler Treffpunkt für Familien könnte am Gartenweg entstehen. Auf dem Gelände des Schwimmbades soll ein Spielplatz errichtet werden.

Niederndodeleben l Nahe des Flüsschens Schrote in Niederndodeleben soll bald ein Leuchtturm gebaut werden. So jedenfalls sehen es die Pläne für einen neuen Spielplatz vor, der noch in diesem Jahr auf dem Gelände des Schwimmbades entstehen soll.

Die Idee, in unmittelbarer Nähe zu den Schwimmbecken einen Spielplatz anzulegen, ist schon vor längerer Zeit in den Köpfen der Mitglieder des Schwimmbadvereins entstanden. Der Bedarf für das zusätzliche Angebot neben dem Baden und Beachvolleyballspiel war deutlich zu erkennen. Mittlerweile hat sich die Gemeinde Hohe Börde vor den Karren gespannt und bereits im Februar dieses Jahres Fördermittel für dieses Projekt beantragt.

Wie Janett Deicke vom Bauamt erklärte, beläuft sich die geplante Investition inklusive der Nebenkosten auf 120000Euro. Dafür sind Fördermittel aus der Dorferneuerung in Höhe von 66000 Euro beantragt. "Die Fördermittel sind noch nicht da, aber wir haben bereits einen vorzeitigen Maßnahmebeginn bewilligt bekommen", fügt Janett Deicke hinzu.

Die Planer Holger Matz und Frederik Deneke haben nun ihre ganze Kreativität einfließen lassen und zu Papier gebracht, wie der Spielplatz einmal aussehen könnte. Mitglieder des Schwimmbadvereins, Heinz Ehrecke als Vorsitzender des Bauausschusses der Gemeinde Hohe Börde sowie Wolfgang Schmid als Niederndodeleber Ortsbürgermeister durften am Mittwoch bereits einen Blick über die Pläne schweifen lassen.

Etwa 800 Quadratmeter soll der Spielplatz umfassen, der von einem Weg durchzogen wird. Die Spielgeräte sollen sowohl über einen Zugang am Gartenweg von der Straße aus zugänglich sein, über einen zweiten Zugang aber auch für die Gäste des Schwimmbades. Zahlreiche Spielgeräte, die auf der Zeichnung zu erkennen sind, lassen erahnen, dass es den Kindern hier zukünftig bestimmt nicht langweilig sein wird. So haben Holger Matz und Frederik Deneke neben der Rutsche in Form eines Leuchtturmes auch an einen Wasserspielplatz mit Pumpen, eine Surfwelle, ein Seeungeheuer zum Klettern namens "Nessi", einen Klettergarten und eine Seilbahn gedacht. Auch einige Wackeltiere, die passend die Form von Fischen haben, haben die Planer herausgesucht, und Bänke sollen ebenfalls nicht fehlen. Allerdings, so weisen die Planer hin, müssen auch zwei Bäume fallen, wenn das Projekt umgesetzt wird.

Die Bauarbeiten sollen ausgeschrieben werden, wenn der Ortschaftsrat am 2. September und der Bauausschuss der Gemeinde am 8. September ihre Zustimmung gegeben haben. "Dann könnten wir Ende November fertig sein", meint Janett Deicke.