Per Videochat haben sich die Vorsitzenden des französischen Tanzvereins AOC sowie des Barleber Pendants OK-Live-Ensemble über das jüngste Treffen ausgetauscht. Suzel Vandmeen und Rebecca Schulz wollen die Partnerschaft fortsetzen.

Barleben/Notre-Dame-d`Oé l Nach dem Besuch der jungen Franzosen aus Barlebens Partnerstadt Notre-Dame-d`Oé haben die Verantwortlichen ein Resümee gezogen. Mittels des Internet-Telefondienstes Skype verständigten sich die Vorsitzende des Partnerschaftvereins in der westfranzösischen Stadt, Suzel Vandmeen, und die Geschäftsführerin des OK-Live-Ensembles Barleben-Wolmirstedt, Rebecca Schulz, auch darüber, wie die Zusammenarbeit fortgesetzt werden kann.

"Es gab so viele schöne Momente, dass man gar nicht weiß, was man zuerst nennen soll."

Suzel Vandmeen, Vorsitzende des französischen Kulturvereins AOC

Zuvor aber bedankte sich Suzel Vandmeen im Namen der 40-köpfigen Delegation für die "hervorragende Organisation und liebevolle Betreuung" während des Aufenthalts in der Börde. Mit den 31 jungen Leuten im Alter zwischen zwölf und 25 Jahren sowie den Betreuern sei der siebentägige Besuch ausgewertet worden. "Es gab so viele schöne Momente und unvergessliche Erlebnisse, dass man gar nicht weiß, was man zuerst nennen soll."

Ganz besonders gut habe allen die Fahrt nach Berlin und der Empfang durch den Bundestagsabgeordneten Manfred Behrens im Reichstag gefallen. Aber auch die Radtour zum Wasserstraßenkreuz, der Europatag und das Volleyballturnier am Jersleber See seien gut angekommen. Viel gelernt haben die Mitglieder des französischen Kulturvereins AOC bei dem gemeinsamen Training mit Mitgliedern des OK-Live-Ensembles in der Mittellandhalle. An dieser Stelle sagte Rebecca Schulz, dass auch ihre Vereinsmitglieder davon profitiert haben.

"Weil AOC sich auf Tanz spezialisiert hat, konnten sich unsere Tanzgruppen Anregungen holen." Sie erinnerte daran, dass die Auftritte der Franzosen zu den Höhepunkten des Sommerfestivals zum 20-jährigen Bestehen des OK-Live-Ensembles auf der Schlossdomäne in Wolmirstedt gehört haben. "Das waren sehr originelle Choreografien zum Thema Amerika, die mit tosendem Beifall belohnt wurden." Suzel Vandmeen erwiderte, dass die Auftritte für den AOC "eine Ehre waren" und man sich darauf lange und intensiv vorbereitet habe.

Der Kulturverein in Barlebens Partnerstadt hat ebenfalls über 300 Mitglieder und sich wie OK-Live der Förderung junger Talente verschrieben. Geführt wird der Verein ehrenamtlich. Anders als bei OK-Live verfügt der AOC über ein deutlich kleineres Budget, werden die Kostüme selbst geschneidert. Außerdem gibt es nur sehr wenige Auftrittsmöglichkeiten für die Tanzgruppen.

Einig waren sich die beiden Verantwortlichen, dass die Partnerschaft der beiden Kulturvereine, die 2009 begann, weiter mit Leben erfüllt werden soll. "Besonders schön ist es, dass durch den letzten Besuch alte Freundschaften gefestigt und neue geschlossen wurden", sagte Rebecca Schulz. Im nächsten Jahr wird eine Delegation des OK-Live wieder nach Frankreich reisen, die Einladung wurde bereits ausgesprochen. Privat werden einige Mitglieder im Herbst zum Bierfest nach Notre-Dame-d`Oé reisen. "Das ist die Basis dafür, dass die gute Zusammenarbeit nahtlos weitergeht."

Abschließend betonte Rebecca Schulz, dass es ohne die Unterstützung durch den Barleber Partnerschaftsverein Idol und die Gasteltern in Barleben, Ebendorf und Wolmirstedt sowie die großzügige Förderung der Bundesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung nicht möglich gewesen wäre, den französischen Gästen so einen schönen Aufenthalt zu ermöglichen.